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Welches Tablet soll es sein?

Tipps für Weihnachten

Technik-Christkindl: Der Weg zum richtigen Tablet

München - Auch in diesem Jahr gibt das tz-Technik-Christkindl Tipps für das passende Geschenk. In der zweiten Folge geht es um das richtige Tablet.

Das Technik-Christkindl ist nicht zu beneiden. Welche Bildauflösung braucht der Fernseher? Ist ein Tablet oder ein Notebook sinnvoller? Und lohnt sich eine Smartuhr? Weil die Technik immer komplizierter wird, gibt’s wieder täglich die Kaufberatung der tz. Folge 2: Tablets.

Das richtige Gerät

Nachdem Apple 2010 das iPad vorgestellt hatte, wollte jeder ein Tablet. Mittlerweile hat sich die Euphorie etwas gelegt, die Verkäufe gehen seit Längerem zurück. Die Gründe: Immer größere Smartphones sind eine ebenso starke Konkurrenz wie Notebooks, die sich auch als Tablets verwenden lassen. In Sachen Unterhaltung bleiben Tablets trotzdem erste Wahl. Internetsurfen auf der Couch, die tz als E-Paper lesen, Filme anschauen im Zug – kein anderes Gerät macht Multimedia einfacher. Die Kombis aus Notebook und Tablet bleiben dagegen immer ein Kompromiss. Sie sind zu schwach für einen PC, zu klobig für ein Tablet. Auch für Ältere und für Technik-Laien ist das leicht zu bedienende Tablet nach wie vor erste Wahl. Wer am Rechner viel arbeiten will, wer Zubehör wie Drucker anschließen möchte, ist mit einem Notebook dagegen besser bedient.

Das richtige iPad

Trotz Absatzdelle kam auch 2016 das meistverkaufte Tablet von Apple. Neben Design, Verarbeitung und einfacher Bedienung sprechen vor allem über eine Million Apps, die fürs iPad optimiert sind, für eine Anschaffung. Hier kann kein anderes Tablet mithalten. Die Auswahl an iPads ist größer denn je. Die Preise reichen von 289 Euro fürs (mittlerweile etwas schwächliche) mini 2 bis zu 1269 Euro fürs riesige iPad Pro mit 12,9 Zoll in Topausstattung. Die mittlere Variante, die klassische Größe mit 9,7 Zoll, bleibt am empfehlenswertesten. Das neue iPad Pro in diesem Format lässt sich mit Tastatur und Stift zum fast vollwertigen Arbeitsgerät aufrüsten. 128 GB ohne Mobilfunk für 789 Euro sind die beste Wahl. Erschwinglicher ist der Vorgänger Air 2, bei dem Sie die gleiche Ausstattung für 539 Euro bekommen. Nach Apple-Maßstäben ist das beinahe ein Schnäppchen, bei anderen Händlern werden Sie sogar schon für 495 Euro fündig. Die teureren iPad-Versionen mit LTE-Karte können Sie sich im Übrigen sparen. Gehen Sie unterwegs lieber huckepack über Ihr Smartphone ins Netz.

Das richtige Android-Tablet

In der Rangliste von Warentest liegen mit dem Galaxy Tab S2 8.0 LTE (ab 400 Euro) und dem Galaxy Tab S2 9.7 LTE (ab 450 Euro) gleich zwei Samsungs vorne. Das beste iPad, das Pro 9.7 mit LTE (ab 800 Euro), rangiert „nur“ auf dem fünften Platz. Grund: Die iPads liegen bei den Funktionen zwar deutlich vor Samsung. Wie gewohnt kritisiert Warentest aber etwa, dass sich die iPads beispielsweise nur mit einem Apple-eigenen Stecker laden lassen. Im Alltag spielt das für den Nutzer allerdings kaum eine Rolle. So oder so: Auch unter den Android-Tablets finden sich mittlerweile erstklassige Geräte zu deutlich günstigeren Preisen als bei Apple. Die Nachteile dabei sind aber die geringere App-Auswahl und die Android-Software, die sich nach dem Kauf meist nicht mehr aktualisieren lässt. Preis-Leistungs-Sieger bei Warentest ist das Samsung Galaxy Tab A 10.1 LTE (ab 260 Euro). Chip lobt das Medion LifeTab S8311, das Sie schon für 150 Euro finden. Es glänzt beim wichtigsten Kaufkriterium für ein Tablet, einem scharfen Bildschirm. Alternative zu Android ist Microsofts Surface 3 (ab 499 Euro), auf dem die ganz normale Windows-Software läuft. Das Surface ist vor allem interessant, wenn Sie mit dem Tablet auch arbeiten wollen.

Das richtige ­Amazon-Tablet

Weil der Versandhändler nicht mit Hardware Geld verdienen will, sondern mit dem Download von Büchern, Musik oder Filmen, bieten die Fire-Tablets gute Technik zu niedrigen Preisen. Die Einsteigergeräte, die Sie teilweise ab 40 Euro (!) bekommen, machen mit veralteten Bildschirmen zwar wenig Freude. Aber das Fire HD 8 (ab 110 Euro) und das Fire HD 10 (ab 200 Euro) können sich sehen lassen. Nachteile: Sie kommen sich vor wie im Amazon-Kaufhaus. Die Software, eine eigene Variante von Android, ist dafür optimiert, Sie zum Kaufen und Downloaden zu bewegen. Und die App-Auswahl im Amazon-Store ist noch geringer als bei normalen Android-Tablets.

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