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AEin Gadget mit dem Logo des Kurznachrichtendienstes Twitter Foto: Christian Charisius

Twitter: Anmeldecode und starkes Passwort

Irgendwie sind Daten von Twitterkonten ins Internet gekommen. Laut Kurznachrichtendienst wurden sie nicht gestohlen. Nutzer sollten auf jeden Fall vorsichtig sein und sich ein starkes Passwort wählen.

Berlin (dpa/tmn) - Mehrere Millionen Zugangsdaten zu Konten des Kurznachrichtendienstes Twitter geistern durch das Internet. Wie das Unternehmen erklärt, wurden sie nicht von Twitter-Servern gestohlen.

Ungeachtet dessen rät Michael Coates, Sicherheitsbeauftragter von Twitter, alle bereitgestellten Möglichkeiten zum Absichern des Kontos zu nutzen. Hier sind die drei wichtigsten Tipps:

Anmeldecode nutzen: Twitter bietet an, eine Telefonnummer zu hinterlegen. Dann wird bei jeder Anmeldung über den Browser ein sechsstelliger Code per SMS versandt. Erst wenn er eingegeben wird, kann man sich anmelden. Ist diese Zweifaktorauthorisierung aktiviert, können Dritte sich selbst dann nicht anmelden, wenn sie im Besitz von Nutzername und Passwort sind. Die Anmeldebestätigung wird auf der Twitter-Webseite in den Einstellungen im Bereich "Sicherheit und Datenschutz" aktiviert.

Starkes Passwort nutzen: Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) besteht ein sicheres Passwort aus mindestens zwölf Zeichen, darunter Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeihen. Nach Möglichkeit soll es nicht in Wörterbüchern vorkommen oder aufgrund persönlicher Kenntnisse über die Person leicht zu erraten sein. Namen der Kinder oder des Partners etwa sind tabu. Die Passwörter sollte man regelmäßig ändern. Wichtig: Man braucht für jedes Onlinekonto ein eigenes Passwort.

Passwortmanager: Diese Programme wie 1Password, KeePass oder Lastpass helfen nicht nur dabei, die unzähligen Passwörter zu behalten. Sie generieren auf Wunsch auch ein sicheres Passwort für jeden Dienst.

Blogeintrag von Michael Coates (Englisch)

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