Whatsapp Datenschutz Lockerung
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Whatsapp hat, ohne seine Nutzer zu informieren, seine Datenschutz-Einstellungen geändert.

Was Nutzer wissen müssen

Heimliche Änderung bei Whatsapp sorgt für Ärger

München - Der Messenger-Dienst Whatsapp hat heimlich seine Sicherheits-Einstellungen gelockert. Ein neues Update macht private Angaben scheinbar für Jedermann sichtbar.

Update: Wieder gibt es eine Neuerung bei dem Messenger: WhatsApp zeigt blaue Haken an, die den "Gelesen"-Status preisgeben. Nicht alle User finden diese Funktion gut. Was dahinter steckt, erfahren Sie bei uns.

Aufgepasst, Whatsapp-User! Der Messenger-Dienst hat wohl mit dem letzten Update die Datenschutz-Einstellungen der App gelockert, ohne das zuvor seinen Nutzer zu melden. Anfang der Woche konnten die Nutzer von Android- und iOS ein neues Whatsapp-Update 2.11.9 durchführen, das viele Neuerungen versprach. Über was Whatsapp jedoch nicht informierte, war die automatische Veränderung der Privatsphäre-Angaben.

Diese Datenschutz-Einstellungen wurden geändert

- Das Profilbild ist öffentlich und für jeden Whatsapp-Nutzer sichtbar.
- Der Status ist für jeden Whatsapp-User ebenfalls einsehbar.
- Jeder Whatsapp-Nutzer kann sehen, wann man zuletzt "online" war.

War es ein Fehler oder Absicht von Whatsapp? Bisher bleibt die Frage offen. Ebenfalls ist bis jetzt nicht klar, ob alle Whatsapp-User betroffen sind. Den Nutzern des Messenger-Dienst sei dennoch dringend geraten, einen Blick in das Einstellungsmenü zu werfen, um die Datenschutz-Angaben zu überprüfen.

So können die Einstellungen wieder geändert werden

Wer seine Datenschutz-Einstellungen wieder ändern will, kann das unter dem Whatsapp-Menüpunkt "Einstellungen" tun. Dann klickt man auf "Account" und kann dann über "Datenschutz" seine Privatsphäre-Einstellungen ändern. So kann festgelegt werden, wer das Profilbild, Status und die "zuletzt online"-Anzeige sehen darf. 

Ärger bei Whatsapp-Nutzern

Bei den Usern trifft die Änderung erwartungsgemäß auf wenig Begeisterung. "Das ist schon eine Schweinerei und wirkt nach dem Verkauf an Facebook auf mich auch eher absichtlich!", schreibt ein User bei t-online.de. Ein weiterer holt sogar zur generellen Gesellschaftskritik aus: "So ist das, wenn die Menschen nichts mehr miteinander anfangen können, dann übernimmt der Automat. Die Quittung kommt, ganz gewiss." Und ein User von focus.de findet: "Wer bei Facebook und Whatsapp Daten veröffentlicht ist selbst schuld."

Vorsicht! So werden Sie täglich überwacht

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Philipp Kuserau

Philipp Kuserau

E-Mail:info@merkur.de

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