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Außer Betrieb: Wegen Schneemangel wird der Start in die Skisaison verschoben.

So ein Pech!

Schneemangel: Zugspitze verschiebt Winteropening

Garmisch-Partenkirchen - Zwar ist der erste Schnee schon angesagt, trotzdem müssen sich noch viele Wintersportler gedulden. Auf der Zugspitze wird der Start in die Skisaison verschoben.

Obwohl der Deutsche Wetterdienst pünktlich zum meteorologischen Winteranfang Schneefälle bis ins Flachland ankündigt, kann auf der Zugspitze die Skisaison nicht wie geplant am kommenden Wochenende starten (Wann kommt der Winter? -  Mehr zum aktuellen Wetter).

 „Wir haben zu wenig Schnee", sagte eine Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn am Dienstag. Selbst die angekündigten Niederschläge würden an der Situation so schnell nichts ändern. „Um die Pisten präparieren zu können, brauchen wir ergiebige Schneefälle.“

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Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) liegen derzeit 30 Zentimeter Schnee. Wann Brettlfans ihre ersten Schwünge über die Hänge ziehen können, ist noch ungewiss. „Wir stehen in den Startlöchern, sind aber vom Schnee abhängig.“ Sobald es aber die Schneelage zulässt, nehmen die Lifte rund um das Zugspitzplatt den Betrieb auf.

Auch im vergangenen Jahr lag am ersten Adventswochenende noch zu wenig Schnee, um in Bayern die Skisaison zu eröffnen. Erst am 17. Dezember - rund sechs Wochen später als in anderen Jahren - konnten Wintersportler auf der Zugspitze ins Pistenvergnügen starten. Ganz anders die Situation ein weiteres Jahr zuvor: Bereits am 30. Oktober und damit ungewöhnlich früh hatte die Zugspitze 2010 die Skisaison eröffnet.

In den höchstgelegenen Skigebieten im Allgäu sind die Liftbetreiber zuversichtlich, die Saison zu den geplanten Terminen starten zu können. Im Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand sollen die Lifte am 8. Dezember zum ersten Mal laufen, eine Woche später soll es am Nebelhorn oberhalb von Oberstdorf losgehen.

Über die Aussichten der nächsten Tage werden sich Wintersportler und Liftbetreiber gleichermaßen freuen: Ab Donnerstag wird es winterlich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in München soll die Schneefallgrenze zunächst auf 800 Meter sinken. In der Nacht zum Freitag soll es bis ins Flachland schneien. Im Alpenraum und im Mittelgebirge könne starker Wind zu Schneeverwehungen und damit zu Behinderungen im Straßenverkehr führen. Auch im übrigen Land müssen Autofahrer mit glatten Straßen rechnen. Am Wochenende sollen die Schneefälle allmählich nachlassen.

dpa

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