+
Die Flagge von Palästina.

Abkommen tritt in Kraft

Vatikan erkennt Palästina als Staat an

Rom - Der Vatikan erkennt Palästina ab sofort offiziell als Staat an.

Das Ende Juni unterzeichnete Abkommen zwischen Palästina und dem Vatikan sei nun in Kraft getreten, nachdem alle Voraussetzungen erfüllt wurden, wie der Kirchenstaat am Samstag mitteilte. In dem Dokument, das Details zum Status der katholischen Kirche in Palästina regelt, ist ausdrücklich vom „Staat Palästina“ die Rede. Es bekräftigt zudem die „Unterstützung für eine friedliche Verhandlungslösung für die Situation in der Region“.

Bei der Reise des Papstes ins Heilige Land vor eineinhalb Jahren hatte der Vatikan in den offiziellen Reisedokumenten bereits vom „Stato di Palestina“ gesprochen. Im Mai des vergangenen Jahres hatte der Papst Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Rom empfangen und ihn als „Friedensengel“ bezeichnet. Bisher haben weltweit mehr als 130 Länder Palästina als souveränen Staat anerkannt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rom: Suche nach Renzi-Nachfolger

Es wird weiter gesprochen - und weiter spekuliert: In Rom sucht das Staatsoberhaupt Italiens nach Renzis Rücktritt weiter nach einer Lösung der Regierungskrise. Aus dem …
Rom: Suche nach Renzi-Nachfolger

Hoffnung auf Waffenruhe in Aleppo enttäuscht

Waffenruhe in Aleppo? Es sieht nicht so aus, als ob die syrische Regierung wahr macht, was Russlands Außenminister in Hamburg verkündet hat. Die Lage in den …
Hoffnung auf Waffenruhe in Aleppo enttäuscht

Unionspolitiker wollen Doppelpass als Wahlkampfthema

Es war ein doppeltes Nein von Kanzlerin Merkel: Sie wolle den Doppelpass weder abschaffen noch mit der Forderung Wahlkampf machen, hatte sie nach dem CDU-Parteitag via …
Unionspolitiker wollen Doppelpass als Wahlkampfthema

Der richtige Ort - Kommentar zur Marathondebatte

Am Donnerstag ist das Integrationsgesetz im Landtag debattiert worden. Die Opposition kündigte eine Marathondebatte an. Der richtige Ort, findet Merkur-Redakteur Mike …
Der richtige Ort - Kommentar zur Marathondebatte

Kommentare