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Der Landesvorsitzende der Partei AfD in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge.

Neuer Kurs?

AfD-Landeschef: An deutscher Grenze wird nicht geschossen

Mainz - Die AfD in Rheinland-Pfalz will keinen Schießbefehl gegen Flüchtlinge an der Grenze. Der AfD-Landesvorsitzende distanzierte sich jetzt von Äußerungen führender Vertreter der Partei.

Aussagen von Frauke Petry und Beatrix von Storch hatten für viel Wirbel gesorgt. „An deutschen Grenzen wird nicht auf Flüchtlinge beschossen, so lange keine bewaffneten Angriffe auf diese Grenzen oder unsere Grenzschützer erfolgen“, sagte der AfD-Landesvorsitzende Uwe Junge am Donnerstag. „Unerwünschte Personen von der illegalen Einreise abzuhalten, ist mit einer Vielzahl anderer Mittel möglich.“

Er bedauere in den Medien wiedergegebene Äußerungen von AfD-Bundespolitikern, die den Eindruck erweckten, die Grenzsicherung mit scharfen Waffen sei vertretbar. Diese Darstellung sei „Teil einer Kampagne der Alt-Parteien, die angesichts der stetig wachsenden Zustimmung zur AfD um ihre Macht fürchten“, sagte Junge. In Rheinland-Pfalz sind am 13. März Landtagswahlen.

dpa

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