Straßensperre vor dem Bataclan-Theater: Nach Einschätzung der französischen Ermittler ist einem der drei Terrorkommandos die Flucht gelungen. Foto: Marius Becker
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Straßensperre vor dem Bataclan-Theater: Nach Einschätzung der französischen Ermittler ist einem der drei Terrorkommandos die Flucht gelungen. Foto: Marius Becker

Paris: Polizei findet Kalaschnikows in sichergestelltem Seat

Nach der Anschlagserie in Paris findet die Polizei ein zweites Fahrzeug der Terroristen. Im Auto: drei Sturmgewehre.

Paris (dpa) - Mindestens einem Terrorkommando scheint nach den Anschlägen von Paris zunächst die Flucht gelungen zu sein.

Französische Ermittler stellten ein weiteres Auto in einem Vorort östlich von Paris sicher, wie französische Medien übereinstimmend berichteten. Im Fahrzeug seien drei Kalaschnikows entdeckt worden. Diese Sturmgewehre hatten die Terroristen bei den Überfallen in Paris verwendet.

Der schwarze Seat soll nach Einschätzung der Ermittler von den Terroristen benutzt worden sein, die vor mehreren Cafés und Restaurants wahllos Menschen erschossen. Unklar blieb, ob der oder die Täter weiter auf der Flucht sind, oder bereits am Samstag in Belgien gefasst wurden.

Mehrere Angehörige eines der Selbstmordattentäter aus dem Pariser Konzertsaal "Bataclan" haben Ermittler in Polizeigewahrsam genommen. Das berichtet der französische Fernsehsender BFMTV. Die Befragung von Angehörigen gehört in solchen Fällen zu den Ermittlungen.

Bereits am Samstag war bekanntgeworden, dass Vater und Bruder eines Selbstmordattentäters in Polizeigewahrsam kamen. Die Wohnungen der beiden Männer wurden durchsucht. Der Bruder des 29-jährigen Attentäters lebt demnach in einem Ort südlich von Paris, der Vater gut 100 Kilometer weiter östlich.

Der bei dem Anschlag gestorbene Franzose war anhand eines Fingerabdrucks identifiziert worden. Bei den Terroranschlägen in Paris hatten die Attentäter am Freitagabend mindestens 129 Menschen getötet.

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