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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. 

"Eine Million 2015 war zu viel"

Herrmann fordert erneut Grenze der Flüchtlingszahlen

München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die CSU-Forderung nach einer deutlichen Begrenzung der Flüchtlingszahlen erneuert.

In einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ (Freitag) empfahl er, sich an der Größenordnung von 200.000 pro Jahr zu orientieren - eine Zahl, die von der CSU seit längerem als Obergrenze genannt wird. „Die eine Million im vergangenen Jahr war einfach zuviel“, sagte er.

Herrmann zufolge muss man die Zahl der Flüchtlinge und die Kapazitäten der Behörden in Einklang bringen - andernfalls drohe eine Überforderung der Integrationskraft des Landes. Der Politiker sprach sich zudem erneuert dafür aus, Flüchtlinge ohne Ausweis oder Papiere zunächst an der Einreise nach Deutschland zu hindern.

dpa

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