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Der Seeheimer Kreis der SPD will die Bundeswehr in nächster Zeit verstärken.

Gegen "Gefühl der Unsicherheit"

Bericht: SPD-Kreise wollen Bundeswehr verstärken

Berlin - Der konservative SPD-Flügel will Medienberichten zufolge die deutschen Sicherheitsbehörden und die Bundeswehr massiv stärken.

Mit tausenden zusätzlichen Stellen und einer verbesserten finanziellen Ausstattung will der sogenannte Seeheimer Kreis einem "wachsenden Gefühl der Unsicherheit" begegnen, das angesichts des internationalen Terrorismus und der Flüchtlingskrise "in weiten Teilen der Bevölkerung" herrsche, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf ein neunseitiges Papier des rechten SPD-Flügels.

Nach Einschätzung der konservativen Sozialdemokraten leiden die Sicherheitsbehörden infolge jahrelanger Sparrunden vor allem an einem Vollzugsproblem. Wenn sich dies nicht ändere, spiele dies Rechtspopulisten wie der Partei AfD weiter in die Hände, beklagen die konservativen SPD-Politiker laut der "SZ".

Auch die "Bild"-Zeitung zitiert aus dem Papier, in dem der rechte Flügel der SPD 20.000 zusätzliche Stellen für die Bundespolizei fordert. Daneben solle es auch weitere 6000 Stellen beim Zoll geben. Außerdem solle die Bundeswehr von derzeit rund 177.000 auf "mindestens 200.000" Soldaten aufgestockt werden.

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