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Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer.

Ministerpräsident zunehmend isoliert

Seehofer bekommt offenbar keinen Termin für Merkel-Treffen

Berlin - Ein von CSU-Chef Horst Seehofer nach dem jüngsten EU-Flüchtlingsgipfel gefordertes schnelles Spitzentreffen der Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD kommt vorerst wohl nicht zustande.

Terminanfragen des bayerischen Ministerpräsidenten im Kanzleramt seien ohne Erfolg geblieben, berichtete die "Bild"-Zeitung (Mittwoch) unter Berufung auf CSU-Kreise. Bei den Christsozialen wird demnach erwartet, dass ein Treffen der drei Parteichefs nun frühestens nach dem EU-Sondergipfel am 7. März stattfindet.

Wie die Zeitung weiter schreibt, gibt es auch in der SPD-Führung zurzeit wenig Interesse an einem Treffen. CDU und CSU sollten zunächst ihre innerparteilichen Probleme in den Griff bekommen, hieß es.

Seehofer hatte nach den weitgehend ergebnislosen EU-Gipfel-Verhandlungen zur Flüchtlingskrise ein schnellstmögliches Treffen der Berliner Koalitionsspitzen verlangt. Grundsätzlich sei es üblich, ein Spitzengespräch anzusetzen, wenn einer der drei Parteichefs der Koalition Gesprächsbedarf habe, hieß es aus der CSU.

Ein Grund für das kühle Verhältnis könnte auch die Tatsache sein, dass Bayern über eine Verfassungsklage gegen die Bundesregierung nachdenkt, auch wenn die Pläne vorerst auf Eis liegen.

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