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Alles neu macht der Mai: Mit Ekelfotos auf Zigarettenschachteln sollen vor allem junge Leute vom Rauchen abgehalten werden.

Rauchen, Telefonieren, Vermieten

Was sich für Verbraucher zum 1. Mai ändert

Berlin - Telefonieren im EU-Ausland, Schockbilder auf Zigarettenpackungen, Vermietung von Wohnungen. Ab dem 1. Mai greifen eine Reihe neuer Regelungen. Was sich für Verbraucher alles ändert.

Wichtige Gesetzesänderungen im Mai im Überblick:

ROAMING-GEBÜHREN SINKEN

Das Telefonieren und Surfen im europäischen Ausland wird billiger. Bereits am 30. April treten EU-Vorschriften in Kraft, welche die Höhe der Roaming-Gebühren begrenzen. Anbieter dürfen für Verbindungen im Ausland dann zusätzlich zum Heimtarif höchstens fünf Cent pro Minute bei Telefonaten sowie zwei Cent pro SMS fordern. Bei Internetnutzung ist der Roaming-Aufschlag auf fünf Cent pro Megabyte begrenzt. Hinzu kommt jeweils noch die Mehrwertsteuer.

SCHOCKBILDER AUF ZIGARETTENPACKUNGEN

Auch in Deutschland werden künftig Schockbilder auf Zigarettenpackungen zu sehen sein. Eine entsprechende EU-Richtlinie muss bis zum 20. Mai umgesetzt werden. Die in anderen Ländern bereits üblichen Fotos etwa von einem verfaulten Fuß oder einer schwarzen Raucherlunge sollen mehr Menschen vom Rauchen abhalten. Die Kombination aus Bildern und Warnhinweisen wie "Rauchen ist tödlich" muss mindestens 65 Prozent der Vorder- und Rückseite der Packungen einnehmen. Solche Warnhinweise gibt es bereits heute, sie sind aber wesentlich kleiner.

Das Gesetz enthält zudem ein Verbot für Zigaretten und Tabak Zzum Selbstdrehen mit einem "charakteristischen" Aroma wie Vanille oder Schokolade, das den bitteren Geschmack des Tabaks mildern und deshalb vor allem Jugendlichen den Einstieg ins Rauchen erleichtern kann.

KAMPF GEGEN ILLEGALE FERIENWOHNUNGEN IN BERLIN

Das Zweckentfremdungsgesetz in Berlin wird verschärft: Vom 1. Mai an ist es in der Hauptstadt verboten, die eigene Wohnung ohne Sondererlaubnis gegen Geld als Ferienwohnung anzubieten. Einzelne Zimmer in der eigenen Wohnung dürfen dagegen auch weiter vermietet werden. Darüber hinaus werden Vermittlungs-Portale wie Wimdu oder Airbnb verpflichtet, den Behörden Auskunft über die Vermieter zu geben. Mit dem Gesetz will die Stadt Berlin, der die zahlreichen privaten Ferienwohnungen ein Dorn im Augen sind, etwas gegen steigende Mieten und knappen Wohnraum unternehmen.

AFP

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