+
Brandenburgs SPD-Fraktionschef Klaus Ness.

Erste Hilfe war vergeblich

Drama im Landtag: SPD-Politiker Ness stirbt mit 53 Jahren

Potsdam - Brandenburgs SPD-Fraktionschef Klaus Ness (53) ist am Donnerstag am Rande eines parlamentarischen Abends zusammengebrochen. Eine Grüne und ein CDU-Mann, beide Ärzte, konnten ihm nicht mehr helfen.

Update: Wie verschiedene Medien berichten, ist der Politiker nach seinem Zusammenbruch in der Nacht im Krankenhaus gestorben. Zunächst wollten sich weder die Staatskanzlei noch der SPD-Landesverband äußern. Details zur Todesursache sind nicht bekannt.

Die ebenfalls anwesende Grünen-Abgeordnete Ursula Nonnemacher und der CDU-Abgeordnete Michael Schierack, die beide Ärzte sind, kümmerten sich um ihn. Ness wurde mit einem Notarztwagen in ein Krankenhaus gebracht. Ness gilt als Stratege und Mitgestalter vieler SPD-Wahlerfolge in Brandenburg. Er war lange Landesgeschäftsführer und Generalsekretär.

Als der damalige Ministerpräsident Matthias Platzeck 2005 wenige Monate SPD-Bundesvorsitzender war, begleitete ihn Ness als Abteilungsleiter ins Willy-Brandt-Haus in Berlin.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Anschläge von Dresden: Bekennerschreiben war Fälschung

Dresden - Ein nach den Sprengstoffanschlägen in Dresden auf einer Antifa-Internetseite aufgetauchtes Bekennerschreiben ist nach Einschätzung der Behörden gefälscht.
Anschläge von Dresden: Bekennerschreiben war Fälschung

Linke will strittige Kandidaten-Frage noch nicht lösen

Wer vertritt die Linken an vorderster Front bei der Bundestagswahl? Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch wollen als Duo antreten - doch die Partei macht deutlich: Es …
Linke will strittige Kandidaten-Frage noch nicht lösen

Kommentar: Die Deutsche Bank - ein Spielball der Spekulanten

München - Der Aktienkurs der Deutschen Bank ist im freien Fall, die Anleger sind in Panik. Wie geht es weiter? Ein Kommentar. 
Kommentar: Die Deutsche Bank - ein Spielball der Spekulanten

Waffenfunde auf Rekordniveau: Rechtsextreme rüsten auf

Wiesbaden - Rechtsextreme rüsten offenbar auf: Die Anzahl der beschlagnahmten Waffen soll im Jahr 2015 um mehr als das Doppelte gestiegen sein.
Waffenfunde auf Rekordniveau: Rechtsextreme rüsten auf

Kommentare