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Barack Obama und Raul Castro bei ihrem ersten Treffen in Havanna. 

Erster Kuba-Besuch nach Jahrzehnten

Castro verbittet sich US-Einmischung

Havanna - Der kubanische Staatschef Raúl Castro hat sich nach einem Gespräch mit US-Präsident Barack Obama eine Einmischung in innere Angelegenheiten verbeten. 

Bei aller Annäherung zwischen den USA und dem sozialistischen Kuba hat sich Staatschef Raúl Castro eine Einmischung in innere Angelegenheiten verbeten. „Alles was sich ändern sollte, ist exklusive Sache der Kubaner“, betonte er nach einem Gespräch mit US-Präsident Barack Obama am Montag in der Hauptstadt Havanna. 

Die USA kritisieren vor allem die Menschenrechtsverletzungen und pochen auf Meinungsfreiheit. „Es ist wichtig, Unterschiede zu akzeptieren und zu respektieren“, sagte Castro. Er kündigte eine verstärkte Zusammenarbeit Kubas mit den USA an, um weitere Lockerungen des seit den 1960er Jahren bestehenden Handelsembargos zu erreichen. 

Obama betonte die Eigenständigkeit des Karibikstaates: „Die Zukunft der Kubaner wird von den Kubanern entschieden, von niemandem sonst.“

dpa

Das ist historisch: Barack Obama besucht Kuba

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