Kim Jong-un im Kreis seiner Militärs: Auch China, einziger Verbündeter Nordkoreas, geht zunehmend auf Distanz zu seinem Nachbarn. Foto: KCNA
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Kim Jong-un im Kreis seiner Militärs: Auch China, einziger Verbündeter Nordkoreas, geht zunehmend auf Distanz zu seinem Nachbarn. Foto: KCNA
Start einer nordkoreanischen Langstreckenrakete am 7. Februar 2016. Foto: KCNA
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Start einer nordkoreanischen Langstreckenrakete am 7. Februar 2016. Foto: KCNA
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un verfolgt in einem Kommandostand der Koreanischen Volksarmee einen Raketenstart. Foto: KCNA
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Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un verfolgt in einem Kommandostand der Koreanischen Volksarmee einen Raketenstart. Foto: KCNA
Das Oberkommando der nordkoreanischen Volksarmee unterstellte den USA, einen Angriff vorzubereiten und das Regime von Machthaber Kim Jong Un stürzen zu wollen. Foto: Yna
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Das Oberkommando der nordkoreanischen Volksarmee unterstellte den USA, einen Angriff vorzubereiten und das Regime von Machthaber Kim Jong Un stürzen zu wollen. Foto: Yna
Angespannte Stimmung: Südkoreanische Soldaten patrouillieren an der Grenze zum Nachbarland Nordkorea. Foto: Yonhap
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Angespannte Stimmung: Südkoreanische Soldaten patrouillieren an der Grenze zum Nachbarland Nordkorea. Foto: Yonhap
Nordkorea riskiert nach seinen Raketentests die Unterstützung von China. Foto: KCNA/Archiv
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Nordkorea riskiert nach seinen Raketentests die Unterstützung von China. Foto: KCNA/Archiv

China und USA einig über "starke" Sanktionen gegen Nordkorea

Mit Atomtest und Raketen schockte Nordkorea die Welt. Nun soll es eine Reaktion darauf geben und - wenn es nach den USA und China geht - "starke Sanktionen". Die USA haben bereits einen Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat erstellt.

Washington/Peking (dpa) - Nach Nordkoreas jüngstem Atomtest und Raketenstart wollen China und die USA verschärfte Sanktionen gegen das Land.

Chinas Außenminister Wang Yi und die Nationale Sicherheitsberaterin der USA, Susan Rice, sind dem Weißen Haus zufolge überzeugt, dass den "Provokationen" Nordkoreas eine "starke und international geschlossene Reaktion" folgen muss, die über bisherige UN-Resolutionen hinausgeht.

Wang und Rice waren am Mittwoch während eines Besuchs des chinesischen Außenministers in Washington zusammengekommen. Auch US-Präsident Barack Obama beteiligte sich an dem Gespräch. Wie das Weiße Haus weiter mitteilte, begrüßte Obama die Teilnahme von Chinas Präsident Xi Jinping an der Atom-Sicherheitskonferenz Ende März in Washington. 

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, wollte dem Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf vorlegen, wie ein Sprecher der UN-Vertretung mitteilte. "Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Rat an einer starken und umfassenden Antwort (...) zu arbeiten." Das Gremium wollte sich noch am Donnerstag (Nachmittag Ortszeit) mit dem Entwurf befassen. Aus Diplomatenkreisen hieß es, dass das Papier "in den kommenden Tagen" verabschiedet werden könnte.

China gilt als der einzige Verbündete Nordkoreas, ist aber zunehmend auf Distanz zu seinem Nachbarn gegangen, seit Machthaber Kim Jong Un von seinem verstorbenen Vater die Kontrolle in Pjöngjang übernommen hat. Die ohnehin gespannte Lage in der Region hat sich seit dem vierten Atomtest Nordkoreas im Januar und einem Raketenstart des Landes Anfang Februar weiter verschärft.

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