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Ein Tornado-Aufklärungsflugzeug der Bundeswehr.

Einsatz gegen Dschihadistenmiliz IS

Deutsche Tornados können nachts nicht über Syrien fliegen

Berlin - Die Aufklärungsflugzeuge müssen in der Nacht am Boden am Boden bleiben, hat die Luftwaffe am Dienstag mitgeteilt. Der Grund dafür: ein "kleines technisches Problem". 

Die Bundeswehr kann ihre Tornados im Einsatz gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) derzeit nur tagsüber einsetzen. In der Nacht müssten die Aufklärungsflugzeuge momentan am Boden bleiben, weil die Cockpitbeleuchtung auf den Nachtflugbrillen der Piloten irritierende Spiegelungen verursache, wie es am Dienstag bei der Luftwaffe hieß.

Das Verteidigungsministerium sprach von einem "kleinen technischen Problem", das bis Anfang Februar gelöst werden solle. Das Ministerium legte Wert auf die Feststellung, dass das Problem den Einsatz der Bundeswehr-Tornados für Aufklärungsflüge über Syrien keinesfalls beeinträchtige. "Unsere Fähigkeiten in Syrien sind zu hundert Prozent gegeben", sagte ein Sprecher.

Es bestehe überhaupt kein Bedarf, nachts über Syrien zu fliegen, sagte der Sprecher weiter. Das Aufklärungssystem "RecceLite", mit dem die Flugzeuge hochauflösende Fotoaufnahmen machen, komme ohnehin tagsüber am besten zur Geltung. Der Sprecher bestätigte damit einen Bericht der "Bild", die zuerst über das technische Problem berichtet hatte.

Seit Jahresanfang beteiligt sich die Bundeswehr mit Aufklärungsflügen über Syrien am Kampf gegen den IS. Dafür sind sechs Bundeswehr-Tornados vorgesehen. Deutsche Soldaten nehmen aber nicht aktiv an den Kämpfen teil.

afp

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