Steinmeier Peru
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Frank-Walter Steinmeier und sein peruanischer Kollege Gonzálo Gutiérrez Reinel. 

Steinmeier auf Südamerika-Reise

Deutschland und Peru vereinbaren engere Kontakte

Lima - Außenminister Steinmeier zu Besuch in Peru, der zweiten Station seiner Südamerika-Reise. Thema ist auch noch einmal der Klimagipfel in Lima, wo es keine großen Fortschritte gab.

Deutschland und Peru wollen ihre Zusammenarbeit in den nächsten Jahren ausbauen. Bei einem Besuch von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in der Hauptstadt Lima wurde am Samstag eine Vereinbarung für engere politische Kontakte mit dem Andenstaat unterzeichnet. Zugleich vereinbarten beide Seite weitere Anstrengungen für das geplante internationale Klima-Abkommen. In Lima hatte vergangenes Jahr eine große Klima-Konferenz getagt, bei der es nur minimale Fortschritte gab.

Steinmeier lobte die peruanischen Gastgeber nach einem Treffen mit Außenminister Gonzalo Gutierrez für ihre Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel. In Lima seien entscheidende neue Schritte auf den Weg gebracht worden, um die bestehende Blockaden zu überwinden. Zugleich müsse man aber feststellen: „Wir sind bei weitem noch nicht am Ziel.“ Die Hoffnung richtet sich nun auf eine weitere Klimakonferenz noch in diesem Jahr in Paris.

Peru mit seinen etwa 30 Millionen Einwohnern hatte in den vergangenen Jahren hohe Wachstumsraten. Inzwischen hat sich das Wachstum aber abgekühlt. Steinmeier wird begleitet von einer großen Wirtschaftsdelegation. Darüber hinaus hilft Deutschland unter anderem bei Wasser- und Abwasserprojekten und dem Aufbau einer Forstverwaltung in den Regenwaldgebieten.

Am Abend (Ortszeit) reist Steinmeier nach Kolumbien weiter, der letzten Station seiner viertägigen Südamerika-Reise.

dpa

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