+
Verkehrsminister Alexander Dobrindt.

Streit um Höhe

Dobrindt weigert sich, Dieselsteuer zu erhöhen

München - An der Besteuerung für den Kraftstoff Diesel will Bundesverkehrsminister Dobrindt derzeit nicht schrauben. Eine Erhöhung weist er zurück.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat Forderungen nach einer Erhöhung der Steuer auf Diesel zurückgewiesen. „Ich sehe keine Notwendigkeit, an der Besteuerung für den Diesel etwas zu ändern“, sagte der CSU-Politiker der „Bild“-Zeitung (Montag). Es gebe überzeugende Gründe, weiter auf den Kraftstoff zu setzen. Diesel-Motoren leisteten „durch die CO2-Einsparung einen wertvollen Beitrag, dass wir unsere Klimaziele erreichen können. Der Diesel wird als hoch effiziente Kraftquelle nach wie vor bei der Mobilität eine große Rolle spielen müssen.“

Das Umweltbundesamt hatte dem Gesetzgeber vergangene Woche die Abschaffung der Steuervergünstigung für Diesel empfohlen. Mitte November sprach sich die Umweltschutzorganisation Greenpeace angesichts erhöhter Schadstoff-Messwerte in vielen deutschen Städten für eine höhere Dieselsteuer aus.

Lesen Sie dazu auch:

Autofahrer feiern ihr Glück an der Tankstelle

Dieselpreis zeitweise wieder unter einem Euro

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rousseff: "Staatsstreich" gegen mich

Brasilia (dpa) - Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat im Amtsenthebungsverfahren gegen sie alle Vorwürfe zurückgewiesen und vor einem Bruch der brasilianischen …
Rousseff: "Staatsstreich" gegen mich

Gurbanguly Berdimuhamedow: So tickt der turkmenische Präsident

Aschgabat/Berlin - In Turkmenistan herrscht ein Präsident, der dutzende Bücher schreibt, sich feiern lässt und edle Pferde züchtet. Von Einnahmen aus den Gasverkäufen …
Gurbanguly Berdimuhamedow: So tickt der turkmenische Präsident

Maas plant Auskunftspflicht für Mütter über leiblichen Vater

Wenn der rechtliche Vater eines Kindes nicht der biologische Vater ist, gibt es oft Probleme. Auch juristischer Art. Bald soll die Mutter Auskunft geben müssen.
Maas plant Auskunftspflicht für Mütter über leiblichen Vater

CDU geht mit Sigmar Gabriel hart ins Gericht 

Berlin - "Eiertanz" und "bodenlose Unverschämtheit": Ausführlich und mit harten Worten hat die CDU am Montag Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel attackiert.
CDU geht mit Sigmar Gabriel hart ins Gericht 

Kommentare