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Untersuchung angekündigt

Drohne stürzt auf Rasen vor dem Weißen Haus

Washington - Das Weiße Haus ist das Allerheiligste in den USA. Seine Bewachung sollte erstklassig sein. Doch die Serie der Sicherheitspannen reißt nicht ab.

Erneute Sicherheitspanne in Washington: Eine kleine Drohne ist in der Nacht zum Montag auf den Rasen des Weißen Hauses gestürzt und hat Alarm ausgelöst. Wie der Secret Service mitteilte, handelte es sich um einen Quadrocopter, also einen Hubschrauber mit vier Rotoren. Das Fluggerät mit rund 60 Zentimetern Durchmesser ging um drei Uhr nachts (Ortszeit) im südlichen Garten nieder.

Nach Angaben von Regierungssprecher Josh Earnest bestand keine Gefahr. Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle sind derzeit auf Besuch in Indien - doch die Töchter Malia und Sasha sind zu Hause geblieben.

Der Quadrocopter flog nach Angaben des Wachpersonals in sehr geringer Höhe über das Gelände, bevor es auf den Rasen krachte. Der Secret Service habe sofort Alarm geschlagen und das Gelände abgeriegelt. US-Medien berichteten, mehrere Autos der Sicherheitskräfte seien am frühen Montagmorgen zum Regierungssitz in Washington gefahren.

Eine Untersuchung solle die Hintergründe des Vorfalls klären, hieß es weiter. Drohnen dieser Art sind in Geschäften schon ab 100 Dollar zu kaufen. Sie sind nicht mit Kampfdrohen vergleichbar, mit denen die USA gegen Al-Kaida-Kämpfer vorgehen.

In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Sicherheitspannen im Weißen Haus gegeben. Unter anderem war es Eindringlingen gelungen, über den Zaun des Geländes zu klettern. Einer schaffte es sogar, bis weit ins Weiße Haus zu gelangen. Die Folge waren personelle Konsequenzen bei der Leibwache. So mussten etwa die Direktorin des Secret Service, Julia Pierson, sowie weitere leitende Mitarbeiter gehen.

dpa

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