Zwei Sturmgewehre G36 in der Firmenzentrale von Heckler und Koch im baden-württembergischen Oberndorf. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
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Zwei Sturmgewehre G36 in der Firmenzentrale von Heckler und Koch im baden-württembergischen Oberndorf.

Präzisionsprobleme beim Sturmgewehr

Ergebnisse zur G36-Affäre werden vorgestellt

Berlin - Die Kommissionen zur Untersuchung der Affäre um das umstrittene Sturmgewehr G36 der Bundeswehr stellen heute ihre Ergebnisse vor.

Obwohl es schon 2010 erste Hinweise auf Präzisionsprobleme bei der Standardwaffe der Truppe gab, wurden lange Zeit kaum Konsequenzen gezogen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ordnete im September an, die 167 000 Exemplare auszumustern und Zehntausende neue Gewehre anzuschaffen.

Das Verteidigungsministerium hatte bereits im Frühjahr drei Kommissionen eingesetzt, um mögliche Missstände im Zusammenhang mit der Affäre aufzudecken. Sie hatten den Auftrag zu klären, ob Soldaten im Einsatz gefährdet wurden, wie die Abläufe im Ministerium verbessert werden können und ob es Anhaltspunkte für Korruption gibt.

Das G36 wird von dem baden-württembergischen Unternehmen Heckler und Koch hergestellt, das Vorwürfe des Ministeriums mehrfach zurückgewiesen hat.

dpa

Heckler & Koch zu G36

Bundeswehr zu G36

Von der Leyen zu G36

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