Ericsson streicht 250 Stellen in Nürnberg

Nürnberg - Das Aus für die Entwicklung von Handy-Modems kostet 250 Nürnberger Ericsson-Mitarbeiter den Job.

Durch den Entwicklungsstopp für Modem-Plattformen in Smartphones werden weltweit 1560 Mitarbeiter arbeitslos, wie Ericsson am Donnerstag mitteilte. In Deutschland treffe Nürnberg mit rund 250 Beschäftigten. Sie könnten sich zum Teil bei Ericsson im schwedischen Lund bewerben, wo derzeit 500 Stellen unbesetzt seien.

Ericsson hatte den Geschäftsbereich für Modems im Zuge der Auflösung des Gemeinschaftsunternehmens mit STMicroelectronics im August 2013 übernommen. Allerdings hätten sich die Marktbedingungen durch Preisverfall, harten Wettbewerb und beschleunigte Innovationszyklen stark verschlechtert, hieß es. Das Management habe deshalb entschieden, statt hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung von Modems lieber auf den Ausbau von Mobilfunknetzen zu setzen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

AfD startet Kampagne gegen Rundfunkbeitrag

Berlin (dpa) - Die AfD will, dass der Rundfunkbeitrag abgeschafft wird. Dafür beantragt die Partei in den zehn Landesparlamenten, in denen sie vertreten ist, eine …
AfD startet Kampagne gegen Rundfunkbeitrag

Trumps Schimpftirade belastet Beziehungen zu China

Washington - Erst ein Bruch in der Taiwanpolitik der USA - dann wettert Trump gegen China. Peking will sich vom künftigen US-Präsidenten nicht provozieren lassen, warnt …
Trumps Schimpftirade belastet Beziehungen zu China

Überraschender Stopp für Pipeline in North Dakota

Es ist ein großer Etappensieg für tausende Umweltschützer: Für die umstrittene Ölpipeline in North Dakota soll nach alternativen Routen gesucht werden. In den …
Überraschender Stopp für Pipeline in North Dakota

Merkel, die Populisten und wieder ein Schicksals-Parteitag

Essen - In Österreich gewinnt ein Ex-Grüner gegen den FPÖ-Populisten Hofer. In Italien bricht Merkel mit Renzi ein Verbündeter weg. Keine leichten Vorzeichen für die …
Merkel, die Populisten und wieder ein Schicksals-Parteitag

Kommentare