Im Alter von 94 Jahren

Ex-Präsident von Weizsäcker gestorben

Berlin - Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist am Samstag im Alter von 94 Jahren gestorben. Das Bundespräsidialamt bestätigte in Berlin eine entsprechende Information der Deutschen Presse-Agentur.

Vielen gilt Richard von Weizsäcker als der bedeutendste Bundespräsident, den die Republik je hatte. Unvergessen ist vor allem seine Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes 1985. Der damalige Kanzler Kohl mochte ihn nicht, hat ihn aber doch gefördert.

Politische Autorität bis in den Tod

Richard von Weizsäcker war bis zu seinem Tode eine politische Autorität weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Der frühere Bundespräsident verkörperte nach Weltkrieg und Holocaust wie kaum ein anderer das geläuterte, weltoffene Deutschland. Am 8. Mai jährt sich zum 30. Mal seine wohl berühmteste Rede zum Kriegsende 1945. In der Bevölkerung galt er als Idealtypus eines deutschen Staatsoberhaupts. Alle Nachfolger mussten sich an ihm messen lassen.

Richard von Weizsäcker ist gestorben.

Auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt blieb Weizsäcker weltweit ein gefragter Mann, sei es in der Kommission zur Reform der UN, sei es als Mahner für eine Welt ohne Atomwaffen. Unzählige Auszeichnungen unterstreichen seine hohe internationale Reputation. Zu seinem 90. Geburtstag schrieb Kanzlerin Angela Merkel: „Mit Würde, Augenmaß und Umsicht haben Sie schon jetzt einen bedeutenden Platz in der politischen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gefunden.“

Zuletzt war es allerdings still um ihn geworden. Zum 20. Juni 2014 meldete er sich noch einmal in der „Bild“-Zeitung zu Wort und würdigte den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg: „Ich war Stauffenberg schon 1942 begegnet. ... Eine eindrucksvolle Erscheinung mit leuchtenden Augen, charakterstark, mitreißend. Für mich, den jungen Soldaten Anfang 20, war es imponierend, ihn zu erleben.“

Herkunft Bildungsbürgertum

Richard von Weizsäcker diente als Offizier im Zweiten Weltkrieg. Der Freiherr, am 15. April 1920 in Stuttgart geboren, wuchs im „preußischen“ Berlin heran. Er stammt aus dem schwäbischen Bildungsbürgertum - der Urgroßvater ist Theologe, der Großvater württembergischer Ministerpräsident, der Vater seit 1938 Staatssekretär im Auswärtigen Amt in Berlin. Großonkel, Onkel und Bruder Carl Friedrich sind renommierte Wissenschaftler.

Anders als es die Familientradition vorgab, ging er in der jungen Bundesrepublik zunächst in die Wirtschaft - 1953 zuerst zu Mannesmann, nach Zwischenstation 1962 bis 1966 in die Chefetage des chemisch-pharmazeutischen Unternehmens C.H. Boehringer in Ingelheim am Rhein.

Doch Anfang 1965 steht der CDU-Fraktionschef im rheinland-pfälzischen Landtag vor der Tür des Boehringer-Managers. Der erst 35-jährige Helmut Kohl will den zehn Jahre Älteren in die Politik „abholen“. Weizsäcker, seit 1954 CDU-Mitglied, sagt vorerst ab. 1969 kann er dann aber nicht mehr widerstehen. Kohl versuchte damals, die katholisch und kleinbürgerlich geprägte CDU zu einer modernen Volkspartei zu machen.

Der promovierte Jurist Weizsäcker passt dafür bestens ins Bild. Richard von Weizsäcker gilt als liberal-konservativ und pflegt als Diplomaten-Sohn eine gewisse Weltoffenheit. Er ist ein Mann aus der Wirtschaft, Protestant und Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages - und er ist ein brillanter Redner.

Zerwürfnis mit Kohl

Die Vorteile, die Kohl damals für seine CDU in der Person Weizsäcker noch sah, führten letztlich zum Zerwürfnis zwischen dem Parteipatriarchen und dem „eigensinnigen“ Intellektuellen. Kohl wirft Weizsäcker mit den Jahren immer lauter vor, er habe vergessen, dass er auf der Parteischiene Karriere gemacht habe. Weizsäcker lässt im Gegenzug nicht ganz uneitel durchblicken, die CDU schmücke sich gerne mit ihm. Er bleibt stets auf Distanz zum Parteiensystem. Anfang der 1990er Jahre hält er den Parteien gar vor, sie seien „machtversessen und machtvergessen“.

Kohl sorgte zunächst dafür, dass Weizsäcker schnell Karriere machte. Bei der Bundestagswahl 1969 bekommt er einen sicheren Listenplatz, 1979 wird er Bundestagsvizepräsident. 1981 erringt Weizsäcker im zweiten Anlauf, dieses Mal gegen den SPD-Mann Hans-Jochen Vogel, das Amt des Regierenden Bürgermeisters in der „Frontstadt“ Berlin.

In Berlin erbringt Weizsäcker den Nachweis, dass er nicht nur der Mann für das intellektuell Feinsinnige, sondern auch für das politisch Grobe sein kann. Dem CDU-Mann gelingt, was der SPD weder in Berlin noch in Hamburg gelang: eine Beruhigung der militanten Hausbesetzerszene.

Entgegen seiner Zusicherung, Berlin als „Lebensaufgabe“ zu sehen, drängt er jedoch drei Jahre später - gegen den entschiedenen Widerstand Kohls - ins Bundespräsidentenamt. Schon zehn Jahre vorher, 1974, hatte er sich beworben, ein Zeichen dafür, dass Weizsäcker in seiner politischen Laufbahn nicht immer nur gebeten werden musste.

Eigene Kriegserlebnisse

Kaum ein Jahr im Amt bietet er mit seiner historischen Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes 1985 eine Demonstration seiner politischen Eigenständigkeit. Der 8. Mai sei ein Tag der Befreiung - das Kriegsende sei nicht mehr nur als Niederlage zu verstehen, sondern als Befreiung „von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“. Flucht und Vertreibung dürften nicht losgelöst von der „Gewaltherrschaft, die zum Kriege führte“, gesehen werden.

Die Gedanken waren schon damals nicht ganz neu. Dass sie jedoch von einem Bundespräsidenten zu einer Zeit vorgetragen wurden, da sein eigenes konservatives Lager zum Teil noch weit von derlei Erkenntnis entfernt schien, gab der Rede eine andere Dimension. An manchen Stellen seiner Rede erhielt Weizsäcker von der Opposition mehr Beifall als aus den eigenen Reihen.

Die Rede des damals 65-jährigen Weizsäckers ist auch Ergebnis der Auseinandersetzung mit seinen eigenen Kriegserlebnissen. Dabei war ihm selbst wenig vorzuwerfen. Er stand dem Widerstand nahe. Anders sein Vater Ernst. Die Amerikaner sahen in dem Außen-Staatssekretär unter den Nazis einen der vielen Schreibtischtäter. In den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen 1948/49 unterstützt Richard als Jurastudent die Verteidiger des Vaters. Der Familie Weizsäcker ging es vor allem darum, die Deutungshoheit über das Wirken des Vaters zu behalten.

In dieser Auseinandersetzung zeigte Richard von Weizsäcker - anders als der überwiegende Teil der Deutschen - schon wenige Jahre nach dem Krieg ein hohes Maß an Selbstkritik. Er war beim Einmarsch der Wehrmacht in Polen dabei, gleich am zweiten Kriegstag fiel sein Bruder Heinrich. Die Aussöhnung mit Polen machte er nach dem Krieg auch deshalb zu seinem Anliegen. Konsequenterweise hegte er Sympathien für die Ost-Politik Willy Brandts.

Dankbar zeigte sich Weizsäcker, dass die Wiedervereinigung in seine zehnjährige Amtszeit als Bundespräsident fiel. Bald nach der Wende verlegt er den ersten Amtssitz des Präsidenten von Bonn nach Berlin. Er würdigte grundsätzlich die Entscheidungen Kohls, die der Einheit vorausgingen, kritisierte aber, dass die Politik den Wählern im Westen vorgemacht habe, „die Vereinigung kostet euch nichts“. Nur konsequent, dass Kohl Weizsäcker vorwarf, er habe sich immer für den Klügsten und Besten gehalten.

Gauck: "Moralische Instanz"

Bundespräsident Joachim Gauck hat seinen Vorgänger als ein „herausragendes Staatsoberhaupt“ gewürdigt. „Die Nachricht erfüllt mich mit tiefer Trauer. Wir verlieren einen großartigen Menschen und ein herausragendes Staatsoberhaupt“, schrieb Gauck in einem Kondolenzschreiben an die Witwe Marianne Freifrau von Weizsäcker.

Er habe das Amt des Bundespräsidenten auf bleibende Weise geprägt und sei ein Zeuge des Jahrhunderts gewesen. „Aus der Erfahrung von Krieg und Gewaltherrschaft folgte sein Engagement für ein friedliches und vereintes Europa“, so Gauck. „Er vertiefte die Freundschaft mit den Partnern im Westen und suchte die Verständigung mit den Völkern im Osten. Schon früh sah er in der Überwindung der Spaltung Europas die einzige Möglichkeit zur Überwindung der Spaltung Deutschlands.“ Von Weizsäcker habe weltweit für ein Deutschland gestanden, das seinen Weg in die Mitte der demokratischen Völkerfamilie gefunden hatte. „Er stand für eine Bundesrepublik, die sich ihrer Vergangenheit stellt.“

In seiner großen Rede zum 40. Jahrestag der deutschen Kapitulation habe er als Bundespräsident unmissverständlich klargemacht: „Der 8. Mai 1945 war ein „Tag der Befreiung“ vom „menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“. Sein Diktum, dass der 8. Mai nicht vom 30. Januar 1933 zu trennen ist, ist eine nicht revidierbare Grundlage für unser Selbstverständnis und unser Handeln geworden.“

Als erster Bundespräsident des vereinten Deutschland habe von Weizsäcker einen großen Beitrag zum Zusammenwachsen von Ost und West geleistet. „Als Bundespräsident verstand er es, auf Probleme und Missstände aufmerksam zu machen, Debatten anzustoßen und Perspektiven zu eröffnen. Für die meisten Menschen war er eine moralische Instanz.“

Merkel: "Großer Verlust"

Der Tod von Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein "großer Verlust für Deutschland". Seine Verdienste um das Land würden nicht vergessen, sagte Merkel am Samstag im Berliner Kanzleramt. Sie hob insbesondere Weizsäckers Rede im Bundestag 1985 hervor, als er zum 40. Jahrestag des Kriegsendes sagte, der 8. Mai 1945 sei auch für die Deutschen ein "Tag der Befreiung" gewesen. Diese "notwendige, klare Aussage" sei bedeutend für das deutsche Selbstverständnis, sagte Merkel.

Sie erinnerte auch an Weizsäckers Verdienste in Zusammenhang mit der Wiedervereinigung. Nicht nur als Regierender Bürgermeister von Berlin sei ihm die Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas "eine Herzensangelegenheit" gewesen. Weizsäckers Rede am 3. Oktober 1990 werde sie niemals vergessen - und auch nicht "meinen inneren Jubel", sagte Merkel und zitierte Weizsäcker: "So erleben wir den heutigen Tag als Beschenkte - die Geschichte hat es dieses Mal mit uns Deutschen gut gemeint."

Der damalige Bundespräsident habe gewusst, dass ein Einheitsvertrag allein noch keine gelungene Einheit ausmache. Vielmehr richte sich diese laut Weizsäcker "nach dem Verhalten eines jeden von uns"; nach gegenseitiger Offenheit und Zuwendung. "Das ist wahr und das leitet mich bis heute", sagte Merkel.

Lammert: „Zentrale Identifikationsfigur“

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) würdigte den Gestorbenen als „zentrale Identifikationsfigur“. In dem Leben spiegele sich fast ein ganzes Jahrhundert deutsche und europäische Geschichte wider. „In seine unvergessene Amtszeit fielen mit der Wiederherstellung der deutschen Einheit und dem Ende des Kalten Krieges weltbewegende Ereignisse.“ Dieser Aufbruch in ein Zeitalter von Frieden und Freiheit in Europa sei untrennbar auch mit seinem Namen verbunden.

Kirchen würdigen Richard von Weizsäcker

Die evangelische und die katholische Kirche haben das politische Wirken und das christliche Engagement des gestorbenen Altbundespräsidenten Richard von Weizsäcker gewürdigt. „Wir blicken voller Dankbarkeit auf das Leben von Richard von Weizsäcker, auf dem so viel Segen gelegen hat und von dem so viel Segen ausgegangen ist“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm am Samstag. Er hob von Weizsäckers Wirken als EKD-Synodaler und -Ratsmitglied sowie als Kirchentagspräsident hervor. Er habe als Protestant Impulse des christlichen Glaubens eindrucksvoll in die Welt getragen. „In seiner Person hat die Kirche ausgestrahlt, wovon sie spricht.“

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erklärte: „Richard von Weizsäcker war der Bundespräsident der deutschen Einheit.“ Mit hohem persönlichen Engagement habe er an der Umsetzung der Einheit unseres Landes mitgewirkt. Als Präsident des Evangelischen Kirchentages und als Mitglied der EKD-Synode sei ihm auch die Ökumene ein Anliegen gewesen. „Wer dem früheren Bundespräsidenten begegnete, spürte das Anliegen des Verstorbenen: Er wollte das christliche Erbe unseres Landes lebendig halten“, teilte Marx mit. „Richard von Weizsäcker war ein Mann des offenen Wortes, der aus der Kraft des Gebets gelebt und gehandelt hat.“

CDU: Deutschland verliert wichtige Stimme

Nach Ansicht von Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat Richard von Weizsäcker „Deutschlands Ansehen in der Welt gemehrt“. In seiner Zeit als Mitglied der Bundestagsfraktion habe er die Deutschland- und Ostpolitik mitgeprägt. „Richard von Weizsäcker hat die Versöhnung und Aussöhnung mit unseren Nachbarn in Europa und mit Israel als eine besondere Verpflichtung und Aufgabe empfunden und gelebt“, erklärte Kauder am Samstag. Er habe dies im Bewusstsein der geschichtlichen Verantwortung Deutschlands getan.

Als Präsident aller Deutschen habe von Weizsäcker nach der Wiedervereinigung bei der Herstellung der inneren Einheit Deutschlands mitgewirkt. „Auch nach seiner Amtszeit blieb seine Stimme für uns alle wichtig.“

Europaratschef: „Deutschlands bester Botschafter“

Der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, hat Richard von Weizsäcker als „besten Botschafter Deutschlands“ gewürdigt. „Präsident von Weizsäcker war ein außerordentlich ernsthafter und weiser Politiker, ein wahrer Weltbürger“, fügte der norwegische Sozialdemokrat am Samstag hinzu. „Seine Stimme der Vernunft wird Europa und der internationalen Gemeinschaft fehlen“, sagte Jagland.

Seehofer: Weizsäcker war „Präsident aller Bürger“

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat Richard von Weizsäcker als „Präsident aller Bürger“ gewürdigt. Weizsäcker sei eigenständig und überparteilich gewesen und habe damit das Bild eines idealen Staatsoberhaupts geprägt. „Mit ihm verlieren wir einen der ganz großen Deutschen der Nachkriegsgeschichte“, sagte der CSU-Vorsitzende laut einer Mitteilung am Samstagnachmittag.

„Er hat Deutschland geprägt wie kaum ein anderer. Mit seiner Gabe, in den wichtigen Momenten die richtigen Worte zu finden, galt er den meisten Deutschen als Idealbild eines Bundespräsidenten - bis heute“, würdigte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt Weizsäcker.

Juncker nennt von Weizsäcker einen Freund

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat den verstorbenen Alt-Bundespräsidenten als „Freund“ gewürdigt. „Von Weizsäcker hat sich um Deutschland und um ganz Europa hohem Maße verdient gemacht“, teilte Juncker am Samstag in Brüssel mit. Seine Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes 1985 sei „prägend für eine Generation und das Selbstbild Deutschlands als integrierende Kraft in der Mitte des Kontinents“ gewesen. „Richard von Weizsäcker war ein großer Staatsmann, der über seinen Tod hinaus allen Orientierung bietet, die heute in Europa politische Verantwortung tragen“, so Juncker. „Sein Wort und seine Persönlichkeit werden uns im Gedächtnis bleiben.“

Hollande: Deutschlands Geschichte geprägt

Frankreichs Staatspräsident François Hollande hat den gestorbenen Altbundespräsidenten als Zeugen und Akteur seiner Zeit gewürdigt. Er habe durch seine persönliche Geschichte, sein politisches Engagement und seine moralische Haltung die Geschichte seines Landes geprägt, sagte Hollande am Samstag. Er teile die Trauer des deutschen Volkes, erklärte er in der Pressemitteilung weiter.

ARD-Sondersendung

Die ARD sendet am Samstag um 20.15 Uhr eine viertelstündige Sondersendung live aus dem ARD Hauptstadtstudio zum Tod Richard von Weizsäckers.

Die von Ulrich Deppendorf moderierte Live-Sendung aus dem ARD-Hauptstadtstudio würdigt den verstorbenen Altbundespräsidenten, den das amtierende Staatsoberhaupt Joachim Gauck als "Welt- und Staatsbürger im besten Sinne" bezeichnet hat. Sie zeichnet wesentliche Stationen des Lebens Richard von Weizsäckers nach und greift seine berühmte Rede zum 8. Mai 1945 auf, den er als "Tag der Befreiung" gewertet hat. Überdies spiegelt die Sendung anhand von Weizsäckers Haltung zur Stadt Berlin, deren Regierender Bürgermeister er war, seine Positionen zur Ost- und Entspannungspolitik Deutschlands nach. Auch Reaktionen auf den Tod des Altbundespräsidenten werden Bestandteil der Sendung sein.

Richard von Weizsäcker - sein Leben in Bildern

Trauer um Richard von Weizsäcker - Bilder aus seinem Leben

Hintergrund: Weizsäckers Rede vom 8. Mai 1985

Hintergrund: Weizsäckers Rede vom 8. Mai 1985

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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