+
"Helft uns, es ist kalt", steht auf dem Zelt, in dem Flüchtlinge in Idomeni ausharren.

Hoffen auf Grenzöffnung

Flüchtlinge harren weiterhin in Idomeni aus

Athen - Im griechischen Grenzort Idomeni harren weiterhin knapp 12.000 Flüchtlinge und Migranten aus. Am Sonntag war es in dem Elendslager zu Tumulten gekommen.

Obwohl sich Gerüchte über eine Grenzöffnung am Wochenende nicht bestätigten und von Aktivisten organisierte Proteste erfolglos blieben, reisten im Anschluss nur ein paar Dutzend Menschen ab - gerade mal zwei Busse hätten das Elendslager seither in Richtung organisierter Camps im Landesinneren verlassen, berichtete der griechische Fernsehsender Skai am Montagmorgen.

Flüchtlinge bei Idomeni warten vergeblich am Zaun

Flüchtlinge bei Idomeni warten vergeblich am Zaun: Bilder

Am Sonntag war es in Idomeni an der Grenze zu Mazedonien zu Tumulten gekommen, nachdem Unbekannte das Gerücht verbreitet hatten, Deutschland werde Tausende Schutzsuchende aufnehmen und die Grenze werde sich deshalb öffnen. Die Polizei informierte über Lautsprecher auf Arabisch und Farsi, dass die Gerüchte nicht stimmten, wie Augenzeugen berichteten. Athen hält vor Ort Busse bereit, mit denen die Flüchtlinge und Migranten gratis in organisierte Aufnahmelager reisen können. Die meisten hoffen jedoch weiterhin auf eine Öffnung der Grenze, die Griechenlands Nachbar Mazedonien vor einigen Wochen dicht gemacht hatte.

Hunderte verlassen Flüchtlingslager Idomeni (27.3.)

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehr als 300 000 minderjährige Flüchtlinge in Deutschland

Berlin (dpa) - In Deutschland leben einem Bericht zufolge gegenwärtig mehr als 300.000 Flüchtlinge unter 18 Jahren. Gut ein Drittel sei jünger als sechs Jahre, heißt es …
Mehr als 300 000 minderjährige Flüchtlinge in Deutschland

Tiefe Trauer nach Tod von Schimon Peres

Für seinen Kampf um eine Lösung des Nahost-Konfliktes hat er den Friedensnobelpreis bekommen. Israels ehemaliger Präsident Peres ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Er …
Tiefe Trauer nach Tod von Schimon Peres

Hier gratulieren Weggefährten, Kollegen und Kontrahenten

Von Ruhestand will er nichts wissen – auch wenn der CSU-Ehrenvorsitzende heute seinen 75. Geburtstag feiert. Hier gratulieren Gegner, Weggefährten - und sein Alter Ego.
Hier gratulieren Weggefährten, Kollegen und Kontrahenten

Schimon Peres im Alter von 93 Jahren gestorben

Jerusalem - Israel trauert um seinen ehemaligen Präsidenten Schimon Peres. Der Friedensnobelpreisträger sei am Mittwochmorgen im Alter von 93 Jahren gestorben.
Schimon Peres im Alter von 93 Jahren gestorben

Kommentare