Markus Söder
+
Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU).

Bayerns Finanzminister

Flüchtlingskrise: Söder will Asylrecht einschränken

München - Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) fordert dringend eine gemeinsame europäische Asylpolitik - und plädiert deshalb für eine Einschränkung des deutschen Asylrechts.

Wer eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise anstrebe, müsse bereit sein, die deutschen Standards „zu europäisieren, also zu reduzieren“, schreibt er in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstag). Denn es sei unwahrscheinlich, dass die EU-Partner die deutschen Standards übernehmen. „Eher wird es so sein, dass Deutschland seine Standards an die der Partner annähern muss.“ Und: „Ein solches Verfahren wäre ein Modell für Deutschland, auch wenn dafür eine Verfassungsänderung notwendig wäre.“

„Deutschland muss und wird jeden, der als Flüchtling kommt, anständig behandeln“, schreibt Söder. „Aber im Interesse des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Land sollten wir alles tun, um den Zustrom von Flüchtlingen möglichst bald wieder deutlich zu verringern.“

dpa

Meistgelesene Artikel

Hollande und Merkel erinnern an Schlacht von Verdun

Verdun (dpa) - Mit einem Tag des Gedenkens würdigen Frankreichs Präsident François Hollande und Kanzlerin Angela Merkel die mehr als 300 000 Toten der Schlacht von …
Hollande und Merkel erinnern an Schlacht von Verdun

Katholikentag in Leipzig geht zu Ende

Leipzig (dpa) - Der 100. deutsche Katholikentag geht heute in Leipzig zu Ende. Den großen Open-Air-Abschlussgottesdienst wird der Vorsitzende der Deutschen …
Katholikentag in Leipzig geht zu Ende

Armenier-Resolution wirft Schatten voraus

Am 2. Juni will der Bundestag eine Resolution beschließen, mit der die Gräuel an den Armeniern im Osmanischen Reich vor gut 100 Jahren als "Völkermord" eingestuft …
Armenier-Resolution wirft Schatten voraus

Linke: Kipping und Riexinger wiedergewählt

Magdeburg - Die beiden Linke-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sind für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt worden.
Linke: Kipping und Riexinger wiedergewählt

Kommentare