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Österreich will die Grenze am Brenner besser sichern. Flüchtlinge könnten auf neue Routen ausweichen.

Neue Routen

Flüchtlinge: Österreich will Grenze am Brenner besser sichern

Innsbruck - Flüchtlinge könnten bald auf neue Routen ausweichen. Österreich will deshalb den Grenzübergang von Italien am Brenner besser sichern. 

Die Polizei in Österreich bereitet sich angesichts eines möglichen Ausweichens von Flüchtlingen auf neue Routen auch auf eine stärkere Sicherung der Grenze am Brenner vor. Seit einigen Tagen liefen intensive Planungen für ein solches Grenzmanagement, sagte Landespolizeidirektor Helmut Tomac am Freitag in Innsbruck. „Die Entscheidung, wann dieses hochgefahren werden soll, liegt aber allein beim Innenministerium.“

Bei den Plänen spielten die Erfahrungen am österreichisch-slowenischen Grenzübergang Spielfeld eine wichtige Rolle. Dort wurde unter anderem ein fast vier Kilometer langer Zaun errichtet.

Behören wollen Rücksicht nehmen auf die Reisenden

Die Alpenrepublik ist seit einigen Monaten dabei, ihre Südgrenze wegen der Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten besser zu sichern. Bisher versuchen viele über Spielfeld, den größten Grenzübergang zwischen den EU-Mitgliedern Österreich und Slowenien, einzureisen.

Es wird damit gerechnet, dass sie künftig auch den Brenner, eine Verbindung zwischen Österreich und Italien, oder den Karawankentunnel zwischen Österreich und Slowenien nutzen.

Bei den Maßnahmen wollen die Behörden Rücksicht auf die Reisenden nehmen. „Ein Kollabieren des Brenners muss verhindert werden“, sagte Tomac. Der Brenner ist die wichtigste Verbindung zwischen Österreich und Italien.

dpa

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