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Hubert Aiwanger ledert gegen die CSU und Verkehrsminister Dobrindt.

Harsche Antwort von CSU

Aiwanger fordert Dobrindt zum Rücktritt auf

München - Wegen der verschobenen Pkw-Maut hat FW-Chef Aiwanger Bundesverkehrsminister Dobrindt zum Rücktritt aufgefordert.  Dafür bezieht er nun kräftig Prügel.

Nach der Verschiebung der Pkw-Maut hat Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger den Rücktritt von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gefordert - und ist dafür von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) scharf zurechtgewiesen worden. Sie forderte Aiwanger auf, „nicht über Dinge zu reden, von denen er nichts versteht“, wie es am Sonntag in einer Mitteilung hieß. Der Horizont des FW-Chefs reiche nicht bis nach Berlin, deshalb solle er sich mit entsprechenden Äußerungen zurückhalten.

Aiwanger hatte zuvor gefordert: „Dobrindt soll jetzt seinen Hut nehmen und den Weg frei machen für einen Verkehrsminister, der die Realität erkennt. Zwei Jahre hat der Bundesverkehrsminister Zeit vergeudet und Personal gebunden für einen Wahlkampfgag der CSU - während die Straßen und Brücken weiter verfallen sind.“

Pkw-Maut: Das müssen Sie wissen

Neben Aigner stellte sich auch CSU-Chef Horst Seehofer demonstrativ hinter Dobrindt. „Er hat eine große Leistung vollbracht. Darum werden wir ihn auch nachhaltig bei der Auseinandersetzung mit der EU unterstützen“, sagte der bayerische Ministerpräsident der „Bild am Sonntag“.

Dobrindt hatte die Pkw-Maut eigentlich im Laufe des kommenden Jahres starten wollen. Weil die EU-Kommission wegen europarechtlicher Bedenken juristisch gegen Deutschland vorgeht, hat er die Einführung der Maut jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben.

dpa

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