Friedrich Merz
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Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz.

Nach fast zehn Jahren

Friedrich Merz (CDU) feiert Polit-Comeback

Berlin - Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz übernimmt erstmals seit fast zehn Jahren wieder ein Amt in der CDU-Bundespartei.

Rund fünf Jahre nach seinem Rückzug aus der Politik übernimmt der frühere Unions-Fraktionschef im Bundestag, Friedrich Merz, offenbar wieder ein Amt in der Bundes-CDU. Merz werde der neuen Parteikommission "Zusammenhalt stärken - Zukunft der Bürgergesellschaft gestalten" angehören, berichtete die "Bild"-Zeitung am Samstag unter Berufung auf CDU-Vize Armin Laschet.

Der bestätigte dem Blatt die Berufung. „Ich schätze Friedrich Merz und seinen Rat in Wirtschaftsfragen sehr. Unsere Wirtschaftskompetenz müssen wir in diesen Zeiten stärker herausstellen und mit kluger Gesellschaftspolitik verbinden“, sagte er.

Merz soll bei der konstituierenden Sitzung der Kommission an diesem Montag den Eröffnungsvortrag halten. Laschet übernehme den Vorsitz der Kommission. Unter anderem seien auch Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und der Historiker Paul Nolte mit dabei.

Merz galt einst als großer Hoffnungsträger der Union. Doch nachdem er im Jahr 2000 den Vorsitz der Unionsfraktion im Bundestag übernommen hatte, verlor er das Amt schon zwei Jahre später wieder - nach der Bundestagswahl 2002 sicherte sich Parteichefin Angela Merkel den Posten. Nach der Bundestagswahl im Jahr 2009 zog sich Merz aus der Politik zurück und arbeitete wieder als Anwalt.

Für Schlagzeilen hatte unter anderem Merz' Vorschlag für eine "Bierdeckel"-Reform des Steuerrechts gesorgt. Im Jahr 2003 erklärte er, es solle möglich werden, eine einfache Steuererklärung im Format eines Bierdeckels abzugeben.

dpa/afp

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