+
Giorgos Papakonstantinou.

Wegen Urkundenfälschung

Griechenlands Ex-Finanzminister schuldig gesprochen

Athen - Ein Gericht in Athen hat den früheren sozialistischen Finanzminister Giorgos Papakonstantinou wegen Urkundenfälschung für schuldig gefunden.

Das berichtete das staatliche griechische Fernsehen (NERIT) am Dienstag. Das Strafmaß sollte später am Abend ausgesprochen werden. Rechtsanwälte sagten der Deutschen Presse-Agentur, die Strafe könne fünf Jahre Haft nicht überschreiten.

Papakonstantinou hat 2010 aus einer Datei griechischer Steuersünder mit Geldeinlagen in der Schweiz die Namen von Verwandten gelöscht, bevor er sie an die Steuerfahndung weiterleitete, urteilte das Gericht. Der Ex-Finanzminister bestritt die Vorwürfe.

Hintergrund des Prozesses ist die sogenannte „Lagarde-Liste“ mit den Namen zahlreicher Griechen, die Konten mit großen Vermögen im Ausland hatten. Die Liste wurde von der damaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde an Griechenland übergeben.

dpa

Meistgelesene Artikel

"Traurig": Das sagt Jerome Boateng über Gauland-Zitat

Berlin - "Komplett falsch verstanden worden" sei Alexander Gauland in seiner Aussage über Boateng. Das sagte nun AfD-Chef Jörg Meuthen. Jerome Boateng selbst hat sich …
"Traurig": Das sagt Jerome Boateng über Gauland-Zitat

Merkel und Hollande gedenken der "Hölle von Verdun"

Verdun - In der "Hölle von Verdun" starben mehr als 300.000 Soldaten aus Deutschland und Frankreich. Jetzt erinnerten Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande …
Merkel und Hollande gedenken der "Hölle von Verdun"

Randale und Brandstifung in Berlin-Mitte

Berlin - Randalierer haben in der Nacht zum Sonntag in Berlin mehrere Autos und einen Rohbau in Brand gesetzt. Innensenator Frank Henkel (CDU) sprach von …
Randale und Brandstifung in Berlin-Mitte

Kiew: Lage in der Ostukraine verschärft sich

Der Friedensprozess für den Donbass steckt fest, die Kämpfe zwischen Armee und Separatisten flammen immer wieder auf. Die ukrainische Führung setzt in dieser Lage …
Kiew: Lage in der Ostukraine verschärft sich

Kommentare