Feuriger Protest in Athen: Nach Schätzungen der Polizei mittlerweile mindestens 15 000 Bauern eingetroffen. Foto: Simela Pantzartzi
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Feuriger Protest in Athen: Nach Schätzungen der Polizei mittlerweile mindestens 15 000 Bauern eingetroffen. Foto: Simela Pantzartzi
Viele Demostranten wurden schon außerhalb Athens gestoppt und trugen den Protest in die Vorstädte. Foto: Pantelis Saitas
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Viele Demostranten wurden schon außerhalb Athens gestoppt und trugen den Protest in die Vorstädte. Foto: Pantelis Saitas
Unruhen in Athen: Aus Wut über eine geplante Renten- und Steuerreform versuchten wütende Bauern aus Kreta, das Landwirtschaftsministerium zu besetzen. Foto: Pantelis Saitas
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Unruhen in Athen: Aus Wut über eine geplante Renten- und Steuerreform versuchten wütende Bauern aus Kreta, das Landwirtschaftsministerium zu besetzen. Foto: Pantelis Saitas
Für ihn ist der Protest beendet: Polizisten führen einen festgenommenen Bauern ab. Foto: Pantelis Saitas
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Für ihn ist der Protest beendet: Polizisten führen einen festgenommenen Bauern ab. Foto: Pantelis Saitas
Polizisten wurden mit Steinen, Feuerwerkskörper, Obst und Gemüse beworfen. Foto: Pantelis Saitas
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Polizisten wurden mit Steinen, Feuerwerkskörper, Obst und Gemüse beworfen. Foto: Pantelis Saitas
Handfeste Argumente: Männer gehen vor dem Ministerium mit Knüppeln auf die Polizei los. Hintergrund sind geplante Rentenkürzungen. Foto: Pantelis Saitas
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Handfeste Argumente: Männer gehen vor dem Ministerium mit Knüppeln auf die Polizei los. Hintergrund sind geplante Rentenkürzungen. Foto: Pantelis Saitas
Gewaltbereit: Aufgebrachte griechische Bauern belagern das Landwirtschaftsministerium in Athen. Foto: Yannis Kolesidis
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Gewaltbereit: Aufgebrachte griechische Bauern belagern das Landwirtschaftsministerium in Athen. Foto: Yannis Kolesidis

Griechische Bauern protestieren in Athen gegen Rentenreform

Die Regierung Griechenlands steht unter Druck. Die Bauern sind in Athen und sie sind wütend. Die Presse spricht von einem "Belagerungszustand".

Athen (dpa) - Griechische Bauern haben den zweiten Tag in Folge in Athen gegen die geplante Renten- und Steuerreform protestiert. In der griechischen Hauptstadt sind nach Schätzungen der Polizei mittlerweile mindestens 15 000 Bauern eingetroffen.

Den Protesten schloss sich auch die kommunistische Gewerkschaft PAME an. Mehrere Tausend Landwirte und Mitglieder dieser Gewerkschaft demonstrierten friedlich um die Mittagszeit vor dem Parlament in Athen, wie das Fernsehen zeigte.

Im Flughafen der nordgriechischen Hafenstadt Alexandroupolis beschimpften am Samstag dutzende aufgebrachte Bauern drei Abgeordnete der Regierungspartei Syriza. Einer dieser Abgeordneten konnte nur mit Hilfe der Polizei den Flughafen verlassen.

Die Landwirte demonstrierten den ganzen Samstag vor dem Parlament gegen die im Land umstrittenen Reformpläne der Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras. An den Protesten beteiligten sich am Abend auch Rechtsanwälte, Apotheker, Notare und andere Freischaffende. Wie das Fernsehen zeigte, waren aber am Abend bei weitem weniger Demonstranten vor dem Parlament versammelt als mittags.

Die Proteste hielten auch in anderen Landesteilen an. Landwirte blockierten mit ihren Traktoren weiterhin Fahrbahnen wichtiger Straßen. Wieder wurden für mehrere Stunden auch Grenzübergänge nach Bulgarien blockiert. Autofahrer mussten wieder lange Umwege in Kauf nehmen.

Für die Bauern ist unter anderem eine Anhebung der Abgaben für die Pensionskasse von 7 auf 20 Prozent vorgesehen. Zudem soll ihre Einkommenssteuer von 13 auf 26 Prozent erhöht werden. Auch die Freischaffenden werden mit ähnlichen Maßnahmen zur Kasse gebeten. "Hände weg von unseren Renten. Die Bauern werden in den Ruin getrieben", skandierten Demonstranten am Samstag.

Bei Bauern-Protesten am Vortag war es in Athen zu Ausschreitungen gekommen. Die Landwirte fordern die Rücknahme der Renten- und Steuerreform.

Die Reformen sind Voraussetzung für weitere Hilfen der Gläubiger. Tsipras hat wiederholt gewarnt, dass Renten ohne diese Reform bald nicht mehr ausgezahlt werden könnten.

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