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“Es ist mehr als peinlich, es ist ernüchternd, was die Bundesregierung uns in diesem Bereich bietet“, sagte Parteichefin Claudia Roth am Montag in Berlin.

Grüne: "30-Prozent-Quote ist zu wenig"

Berlin - Die Grünen halten die Vorschläge aus dem Bundeskabinett für eine Frauenquote für völlig unzureichend. "Es ist mehr als peinlich, es ist ernüchternd, was die Bundesregierung uns in diesem Bereich bietet."

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Frauenquote: Von der Leyen kontra Schröder

Das sagte Parteichefin Claudia Roth am Montag in Berlin. Die von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgeschlagene 30-Prozent-Quote in den Führungsgremien der Wirtschaft sei zu wenig und zudem eine Mogelpackung, weil sie nur für börsennotierte Unternehmen gelten solle. Freiwillige und flexible Quoten à la Familienministerin Kristina Schröder (CDU) brächten gar nichts. Als Frauenministerin sei Schröder eine Fehlbesetzung. Nötig sei es, mit 40 Prozent in den deutschen Aufsichtsräten einzusteigen, sagte Roth.

Linke will gesetzliche Frauenqoute von 50 Prozent

Auch die Linke unterstützt die Forderung nach einer Frauenquote, geht aber über die Vorschläge von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hinaus. Die Linken-Vorsitzende Gesine Lötzsch sprach sich am Montag in Berlin für eine verbindliche Quote von 50 Prozent aus. Von der Leyen hatte einen Frauen-Anteil von 30 Prozent in den Führungsgremien der deutschen Wirtschaft angemahnt,

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) strebt nur eine Selbstverpflichtung an. Lötzsch sagte hingegen, eine gesetzliche Regelung für die Privatwirtschaft sei überfällig, weil freiwillige Selbstverpflichtungen bislang nichts geändert hätten.

dpa

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