+
Linksfraktionschef Gregor Gysi

Gysi: Sozialpolitik als Hindernis für Rot-Rot-Grün

Berlin - Linksfraktionschef Gregor Gysi sieht unterschiedliche Positionen zur Sozialpolitik als größtes Hindernis für eine rot-rot-grüne Koalition im Bund.

Die besondere Schwierigkeit im Verhältnis zu SPD und Grünen sei nicht das Thema Außenpolitik, sondern die Frage der Umverteilung in Deutschland, sagte Gysi am Sonntag im ARD-„Sommerinterview“.

Beide Parteien hätten durch in rot-grünen Regierungszeiten beschlossenen Sozialreformen der „Agenda 2010“ und andere Schritte eine Umverteilung von unten nach oben organisiert. „Das macht unsere Verhältnisse immer ungerechter“, beklagte Gysi. Die Entwicklung müsse gestoppt und stattdessen eine Umverteilung von oben nach unten gestartet werden. Das sei mit SPD und Grünen aber sehr schwierig. Nötig seien etwa eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes oder die Einführung einer Vermögensteuer.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Michael Müller in Berlin vor Wiederwahl

Letzter Akt bei der Regierungsbildung in Berlin: Michael Müller will sich zum Chef eines rot-rot-grünen Senats wählen lassen. Mit Spannung wird sein Ergebnis …
Michael Müller in Berlin vor Wiederwahl

Seehofer zum CDU-Parteitag: "Sind noch längst nicht über den Berg"

Essen - Nach dem CDU-Parteitag kommen positive Signale aus der Schwesterpartei: CSU-Chef Horst Seehofer bewertete die Ergebnisse des am Mittwoch zu Ende gegangenen …
Seehofer zum CDU-Parteitag: "Sind noch längst nicht über den Berg"

OSZE-Treffen in Hamburg: Steinmeier will Rückkehr zum Dialog

Es ist eine Konferenz in Krisenzeiten. Die OSZE ringt in Hamburg um Fortschritte vor allem im Ukraine-Konflikt. Konkrete Beschlüsse wird es wohl nicht geben. Aber für …
OSZE-Treffen in Hamburg: Steinmeier will Rückkehr zum Dialog

Kerry und Lawrow sprechen in Hamburg über Syrien

Hamburg - Die Außenminister der USA und Russlands, John Kerry und Sergej Lawrow, sind am Mittwochabend in Hamburg zu einem Gespräch über den Syrien-Konflikt …
Kerry und Lawrow sprechen in Hamburg über Syrien

Kommentare