Augsburgs OB Kurt Gribl (l) über die AfD-Chefin (r.): "Die Frau Petry ist und bleibt in Augsburg unerwünscht".
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Augsburgs OB Kurt Gribl (l) über die AfD-Chefin (r.): "Die Frau Petry ist und bleibt in Augsburg unerwünscht".

Sondersitzung in Augsburg wegen AfD-Chefin

Hausverbot für Petry gescheitert: OB Gribl setzt auf Protest

Augsburg - Nach dem gescheiterten Rathaus-Hausverbot für Frauke Petry hofft die Stadt Augsburg auf einen breiten Bürgerprotest gegen eine Rede der AfD-Chefin am Freitag.

„Die Frau Petry ist und bleibt in Augsburg unerwünscht", sagte Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) am Donnerstag. Am Mittwoch hatte das Augsburger Verwaltungsgericht das von Gribl ausgesprochene Hausverbot für Petry aufgehoben. Die Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei will am Freitagabend beim Neujahrsempfang der beiden AfD-Stadträte im historischen Rathaus sprechen.

Gribl beruft Sondersitzung ein

„Die Zeiten in denen es möglich war oder vielleicht auch vertretbar war, zu ignorieren und wegzuschauen, sind vorbei“, sagte der OB über Petry. Als Protest gegen die Rede Petrys hat Gribl ebenfalls für Freitagabend eine Stadtrats-Sondersitzung einberufen, vor dem Rathaus planen mehrere Gruppen seit Wochen eine Mahnwache. Gribl will auch bei dieser Protestversammlung reden und hat die Bürger aufgerufen, entweder an der Demonstration oder der Stadtratssitzung teilzunehmen.

dpa

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