Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die Eröffnung des NPD-Verbotsverfahrens. Foto: Peter Kneffel/Archiv
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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

Bayerns Innenminister bestätigt

"Anfangsverdacht": Untergetauchte Flüchtlinge haben IS-Kontakt

München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat bestätigt, dass in Deutschland Flüchtlinge mit falschen syrischen Pässen untergetaucht sind. Bei ihnen bestehe ein „Anfangsverdacht“ auf Kontakte zur Terrormiliz Islamischen Staat (IS).

Die „Bild“-Zeitung (Dienstag) hatte zuvor berichtet, dass die betreffenden Pässe aus der gleichen Quelle stammen wie jene zweier IS-Attentäter von Paris.

Herrmann sagte am Dienstag in München, den Bundessicherheitsbehörden zufolge seien im Oktober und November „weitere Personen“ eingereist, deren Reisepässe ähnliche Seriennummern hätten wie syrische Pässe, die vom IS erbeutet worden seien. „Das weiß man, weil man damals Kopien dieser Pässe gemacht hat.“ Auch bei zwei Pariser Attentätern seien Pässe aus einer solchen Serie gefunden worden.

Herrmann betonte: „Ein Anfangsverdacht, dass es sich da um weitere Leute, die auch vom IS geschickt worden sind, handeln könnte, der liegt natürlich nahe; er muss zumindest aufgeklärt werden.“ Leider wisse man aber im Moment nicht, wo die betreffenden Flüchtlinge nun seien.

Die „Bild“-Zeitung schrieb, es handle sich nach Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbehörden um etwa ein Dutzend Flüchtlinge, die mit solchen Pässen ins Land gekommen und nun untergetaucht seien.

dpa

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