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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

Nach Bluttaten

Herrmann bekräftigt Forderung nach Abschiebung in Krisengebiete

München - "Zumindest Straftäter" will Herrmann auch in Staaten wie Afghanistan oder Irak zurückbringen. Damit erneuert Bayerns Innenminister eine alte Forderung der CSU.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Forderung seiner Partei erneuert, Asylbewerber auch in Krisengebiete abzuschieben. „Zumindest Straftäter“ sollten seiner Ansicht nach auch in Staaten wie Afghanistan oder den Irak zurückgebracht werden können, teilte der Minister am Freitag mit. Herrmann betonte weiter, dass Bayern „mit Hochdruck“ die Rückführung abgelehnter Asylbewerber fortführe

2016 habe es bisher mehr als 10.000 „Aufenthaltsbeendigungen“ gegeben. Allein am Donnerstag hätten 142 Menschen aus dem Kosovo, aus Albanien und aus Serbien den Freistaat mit einem „Sammelcharterflug“ verlassen.

dpa

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