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Hillary Clinton soll ihrem Mann Bill ein Buch an den Kopf geworfen haben, als sie von der Affäre mit Monica Lewinsky erfuhr.

Hillary rastete aus

Buch verrät: Clinton-Affäre hatte blutige Folgen

Washington - Bill Clintons Affäre mit seiner Praktikantin hat Spuren hinterlassen - nicht nur in der US-Geschichte, sondern wohl auch am Kopf des Ex-Präsidenten. Das enthüllt jetzt ein Buch.

Hillary Clinton war wegen der Affäre ihres Mannes mit der Praktikantin Monica Lewinsky so wütend auf ihren Bill, dass es angeblich eine blutige Auseinandersetzung im Schlafzimmer des Weißen Hauses gab. Das und andere angebliche saftige Details aus dem Leben von Präsidenten und First Ladys hinter den Mauern des Weißen Hauses enthüllt die Journalistin Kate Anderson Brower nach Berichten des Senders CNN und anderer Medien vom Mittwoch in einem jüngst erschienenen Buch.

Demnach waren die Clintons auch geradezu neurotisch, wenn es um den Schutz ihrer Privatsphäre ging. Sie hätten das Telefon in ihrem Privatquartier so ändern lassen, dass sie ihre Gespräche direkt führen konnten - ohne eine Vermittlung einzuschalten. Auch das Misstrauen gegenüber dem Personal habe tief gesessen. So habe es fast ein Jahr gedauert, bis sich Bill und Hillary im Beisein von Bediensteten unterhalten hätten.

Das Buch hat den Titel „The Residence: Inside the Private World of the White House“ (übersetzt ungefähr: Die Residenz: Einblick in die private Welt des Weißen Hauses). Brower hat nach eigenen Angaben dazu Dutzende frühere Hausmädchen, Köche, Floristen, Butler und andere Angestellte interviewt. Die Schilderungen reichen bis in die Tage von John F. Kennedy zurück. So erfährt der Leser nach den Medienberichten etwa auch, dass der damalige Präsident Lyndon B. Johnson so besessen vom Wasserdruck in seiner Dusche war, dass er einen Klempner schier zur Verzweiflung brachte.

Aber vor allem das, was über die Clintons gesagt wird, hat das Buch in die Schlagzeilen gebracht - schließlich wird jetzt jeden Tag damit gerechnet, dass Hillary offiziell ihre Präsidentschaftskandidatur für 2016 bekanntgeben wird. „Da war überall Blut im Bett des Präsidenten und der First Lady“, zitiert die „Washington Times“ aus dem Werk über die Nachwirkungen der Lewinsky-Affäre. Demnach entdeckte ein Hausmädchen die Spuren im Schlafzimmer des Paares. „Das Blut war Bill Clintons. Der Präsident musste mit mehreren Stichen am Kopf genäht werden“, schreibt die Autorin.

Der Präsident habe behauptet, er sei im Dunkeln versehentlich gegen die Badezimmertür gelaufen. „Aber nicht jeder war davon überzeugt“, schildert Brower. „Wir sind ziemlich sicher, dass sie (Hillary) ihn mit einem Buch schlug“, sagte ein Angestellter...Es waren mindestens 20 Bücher auf dem Nachttisch...darunter die Bibel.“

dpa

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