Hitzige Diskussion: Floridas Senator Marco Rubio (l) und Immobilienmogul Donald Trump während der letzten TV-Debatte vor dem sogenannten "Super Tuesday". Foto: Gary Coronado
+
Hitzige Diskussion: Floridas Senator Marco Rubio (l) und Immobilienmogul Donald Trump während der letzten TV-Debatte vor dem sogenannten "Super Tuesday".

Rubio und Cruz gegen Trump

Hitzige TV-Debatte der Republikaner vor "Super Tuesday"

Houston - Letztmals vor dem sogenannten "Super Tuesday" am kommenden Dienstag sind im texanischen Houston die Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner zu einer TV-Debatte angetreten.

Floridas Senator Marco Rubio und Ted Cruz aus Texas richteten schwere Angriffe gegen den gegenwärtig klar Führenden im Rennen um die Kandidatur der Konservativen, Donald Trump. Es war die zehnte Debatte dieser Art seit Beginn des Vorwahlkampfes bei den Republikanern.

Cruz warf Trump unter Berufung auf Umfrageergebnisse vor, der Immobilienmogul aus New York würde in einem Zweikampf mit der möglichen demokratischen Kandidatin für das Weiße Haus, Hillary Clinton, nicht standhalten. "Wenn ich nicht gewinne, dann wirst Du gekillt", entgegnete Trump. Der Baulöwe erneuerte seine Absicht, die Grenze zu Mexiko mit einer Mauer befestigen zu wollen, um illegale Einwanderer und Drogenschmuggel abzuwehren. "Wir bauen sie um zehn Fuß höher", sagte er, als er mit Kritik aus Mexiko konfrontiert wurde.

Trump hat bisher drei von vier Vorwahlender Republikaner für sich entscheiden können. Am "Super Tuesday" (1. März), wenn zwölf Vorwahlen anstehen, kann er sich Hoffnungen machen, seine Führung auszubauen. Allerdings wird Ted Cruz ein Sieg in seinem Heimatstaat Texas vorausgesagt, wo die bisher meisten Delegierten für den Nominierungsparteitag im Juli zu vergeben sind. 

dpa

Meistgelesene Artikel

Irakische Armee rückt auf Zentrum von Falludscha vor

Bagdad (dpa) - Die irakische Armee rückt eigenen Angaben zufolge in Richtung des Stadtzentrums der IS-Hochburg Falludscha vor. Vier wichtige Gebiete rund um die Stadt …
Irakische Armee rückt auf Zentrum von Falludscha vor

Polen hofft auf Einstellung des EU-Verfahrens

Warschau - Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski hofft auf eine Einstellung des Verfahrens der EU-Kommission zum Schutz der Rechtsstaatlichkeit in Polen.
Polen hofft auf Einstellung des EU-Verfahrens

Visafreiheit: Türkei erhöht Druck auf EU

Antalya - Im Streit zwischen der EU und Ankara über die Visafreiheit für Türken hat der Außenminister Cavusoglu erneut Druck auf die EU ausgeübt. Eine Änderung der …
Visafreiheit: Türkei erhöht Druck auf EU

Nach Idomeni-Räumung: "Im Grunde ist es schlimmer geworden"

Athen/Idomeni - Nur wenige Kilometer von Idomeni entfernt, bauen Flüchtlinge erneut ein improvisiertes Camp auf. Alle Infos und Entwicklungen in unserem Newsblog.
Nach Idomeni-Räumung: "Im Grunde ist es schlimmer geworden"

Kommentare