Ein Jahr nach dem Mordanschlag auf "Charlie Hebdo" enthüllt Frankreichs Präsident Hollande Gedenktafeln für die Opfer. Foto: Ian Langsdon
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Ein Jahr nach dem Mordanschlag auf "Charlie Hebdo" enthüllt Frankreichs Präsident Hollande Gedenktafeln für die Opfer. Foto: Ian Langsdon
Auf der Tafel sind die Namen der von islamistischen Terroristen Getöteten festgehalten. Sie wurde allerdings kurz nach der Zeremonie wieder verhüllt, weil ein Name falsch geschrieben war. Foto: Etienne Laurent
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Auf der Tafel sind die Namen der von islamistischen Terroristen Getöteten festgehalten. Sie wurde allerdings kurz nach der Zeremonie wieder verhüllt, weil ein Name falsch geschrieben war. Foto: Etienne Laurent
Beim Überfall auf "Charlie Hebdo" und den Folgeanschlägen starben im Januar 2015 in Paris 17 Menschen durch die islamistischen Terroristen. Foto: Etienne Laurent/Archiv
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Beim Überfall auf "Charlie Hebdo" und den Folgeanschlägen starben im Januar 2015 in Paris 17 Menschen durch die islamistischen Terroristen. Foto: Etienne Laurent/Archiv
In ganz Paris herrschte nach den Anschlägen der Ausnahmezustand. Foto: Ian Langsdon/Archiv
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In ganz Paris herrschte nach den Anschlägen der Ausnahmezustand. Foto: Ian Langsdon/Archiv
Gemeinsam mit Premierminister Manuel Valls und der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo gedachte Präsident Hollande der Opfer. Foto: Benoit Tessier
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Gemeinsam mit Premierminister Manuel Valls und der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo gedachte Präsident Hollande der Opfer. Foto: Benoit Tessier
Mit dem Schriftzug "Je suis Ahmed" erweist man dem getöteten Polizisten Ahmed Merabet die letzte Ehre. Foto: Etienne Laurent
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Mit dem Schriftzug "Je suis Ahmed" erweist man dem getöteten Polizisten Ahmed Merabet die letzte Ehre. Foto: Etienne Laurent

Gedenktafeln für Terroropfer von Paris enthüllt

Der Überfall auf "Charlie Hebdo" markiert den Auftakt zu einem Jahr des Terrors in Frankreich. Ein Jahr danach enthüllt Präsident Hollande an drei Anschlagsorten Gedenktafeln für die ersten Opfer. Dabei passiert eine Panne.

Paris (dpa) - Ein Jahr nach den Mordanschlägen unter anderem auf "Charlie Hebdo" in Paris hat der französische Präsident François Hollande Gedenktafeln für die Opfer an drei der Anschlagsorte enthüllt. Gemeinsam mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo gedachte Hollande der Opfer.

Zunächst enhüllten Hollande und Hidalgo eine Gedenktafel für einen Polizisten, der in der Nähe der Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" auf der Straße erschossen worden war. Anschließend gingen sie zu dem damaligen Redaktionssitz. Auf der Gedenktafel dort sind die Namen der von islamistischen Terroristen Getöteten festgehalten. Beim Anschlag auf "Charlie Hebdo" wurden auch die Zeichner Stéphane Charbonnier (Charb), Jean Cabut (Cabu), Bernard Verlhac (Tignous), Philippe Honoré und Georges Wolinski ermordet. Die Tafel wurde allerdings kurz nach der Zeremonie wieder verhüllt, weil Wolinskis Name falsch geschrieben war.

Im Osten von Paris enthüllten Hollande und Hidalgo schließlich eine Gedenktafel für die vier Opfer in einem Supermarkt für koschere Lebensmittel. Eine weitere Zeremonie ist für Samstag in Montrouge bei Paris geplant, wo eine Polizistin erschossen worden war.

Die Frau eines bei dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" getöteten Polizisten, der für den Schutz Charbonniers eingeteilt war, reichte unterdessen eine Anzeige gegen Unbekannt ein. Sie wirft dem Inlandsgeheimdienst Versäumnisse beim Schutz Charbonniers vor, wie die Zeitung "L'Éveil Normand" berichtete. Die Witwe Ingrid Brinsolaro ist Chefredakteurin des Blattes. "Ein Jahr nach den Taten habe ich immer noch keine Antwort", sagte Brinsolaro.

Beim Überfall auf "Charlie Hebdo" und den Folgeanschlägen starben im Januar 2015 in Paris 17 Menschen durch die islamistischen Terroristen. Eine Sonderausgabe des Magazins mit einer Auflage von einer Million Exemplaren erinnert an diesem Mittwoch auch mit Arbeiten der ermordeten "Charlie-Hebdo"-Zeichner an die Attacken.

Die Welle des Terrors setzte sich in Frankreich den Sommer über fort - bis zu den Anschlägen am 13. November, bei denen im Pariser Musikclub "Bataclan", in Cafés und Restaurants der Stadt sowie vor dem Stade de France im Vorort Saint-Denis 130 Menschen von drei islamistischen Terrorkommandos getötet wurden.

RTL-Interview Cazeneuve

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