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Horst Seehofer hat die AfD vor rechten Tendenzen verteidigt.

"Keine braunen Dumpfbacken"

Seehofer verteidigt AfD

Berlin - CSU-Chef Horst Seehofer hält nichts von einer Verteufelung der AfD-Konkurrenz. Er findet sogar Lob für die aufstrebende konservative Partei.

Versuche, die junge Partei Alternative für Deutschland in die rechte Ecke zu stellen, seien falsch, sagte Seehofer der „Bild“-Zeitung (Montag). „Im übrigen besteht diese Partei in der Mehrzahl nicht aus braunen Dumpfbacken, sondern durchaus auch aus intelligenten Menschen“, fügte der bayerische Ministerpräsident hinzu. Diese spielten geschickt mit manchen Sorgen der Bürger - „deshalb sollten wir als Union die Sachprobleme lösen statt sie der AfD freiwillig zu überlassen“.

Der stellvertretende CDU-Chef Volker Bouffier sagte dem „Spiegel“: „Die CDU darf die AfD nicht kopieren, sie muss sie entzaubern.“ Er wolle nicht um jeden Preis um die Wähler der rechtskonservativen Alternative für Deutschland werben. CDU-Vize Armin Laschet sagte der „Bild am Sonntag“: „Wir sollten nicht mit der AfD in Regierungsbündnisse eintreten, weil sie das weltoffene Erbe von Konrad Adenauer und Helmut Kohl verrät.“

dpa

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