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Barack Obama ist 2016 viel unterwegs - und kommt auch nach Deutschland.

Letztes Amtsjahr hat begonnen

Obama auf Abschiedstour: Besuch in Hannover

Washington - Zwei Reisen nach Europa, zwei nach Asien, mindestens eine nach Lateinamerika und jede Menge Trips in den USA: In seinem letzten Amtsjahr wird US-Präsident Barack Obama sehr viel unterwegs sein.

Unter anderem kommt Obama auch nach Deutschland. Im vergangenen Jahr war er zum G7-Gipfel nach Oberbayern gereist.

2016 ist der Reiseplan voll:

- März: Im Gespräch ist Lateinamerika, möglich wären u.a. Kuba, Argentinien und Kolumbien

- April: Deutschland (Besuch der Hannovermesse; andere Orte in Deutschland und Europa während dieser Reise sehr wahrscheinlich, aber noch nicht bekannt oder öffentlich)

- Mai: G7-Gipfel in Japan (26./27.; im Gespräch ist auch ein Besuch Vietnams)

- Juli: Nato-Gipfel in Polen (8./9.; Besuch anderer Länder in Europa sehr wahrscheinlich)

- September: G20-Gipfel in China (4./5., evtl. auch ein Besuch Laos')

- November: Apec-Gipfel in Peru (Termin noch nicht offiziell, aber in jedem Fall nach der US-Wahl am 8.11.)

US-Präsidenten reisen in ihrem letzten Amtsjahr meistens sehr viel. Zuhause tobt der Wahlkampf, innenpolitisch ist nicht mehr viel zu bestellen. Sie arbeiten international an ihrem Vermächtnis.

- Obama will 2016 die Ambitionen der USA in und mit Asien unterstreichen.

- Von den Reisen nach Lateinamerika verspricht sich das Weiße Haus positive Effekte auf die breiten hispanischen Wählerschichten.

- Die Europareisen sollen aus US-Sicht klarmachen, wie gut die USA im Vergleich wirtschaftlich dastehen.

Die „Washington Post“ listet allerdings feinsäuberlich auf, welche Länder und Regionen Obama 2016 nicht besucht. Darunter sind neben Afghanistan und dem Irak viele Länder in den Krisenherden des Nahen Ostens, in denen die Rolle der USA auch sehr kritisch bewertet wird.

dpa

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