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2020 will der IS sogar vor Bayern stehen. Österreich (möglicherweise auch Bayern) sollen in den islamischtischen Staat "Orobpa" eingegliedert werden.

Feldzug des Islamischen Staates

IS will 2020 vor Bayern stehen

München - Die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) will ihr Herrschaftsgebiet massiv erweitern. Eine Karte zeigt: 2020 will der IS sogar vor Bayern stehen.

Update 2 vom 10. Mai 2016: Der Mann ist wohl doch kein IS-Terrorist, wie nun klar wurde. Er ist geistig verwirrt und stand nach ersten Erkenntnissen unter Drogen.

Update 1 vom 10. Mai 2016: Am Dienstagmorgen hat ein mutmaßlicher IS-Terrorist in Grafing-Bahnhof (Kreis Ebersberg) mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen.

Update vom 17. November 2015: Vor einem Jahr war Autor Jürgen Todenhöfer im IS-Kalifat. Die tz sprach nach den Anschlägen von Paris mit dem Ex-CDU-Abgeordneten darüber, wie der Islamische Staat besiegt werden könnte. Lesen sie das IS-Interview mit Jürgen Todenhöfer.

Update vom 12. August 2015: Im Kampf gegen die Taliban will der IS die Rivalitäten seiner Gegner in Afghanistan nutzen, um mit brutalen Aktionen für Unruhe und Unsicherheit zu sorgen – und den eigenen Einfluss auszuweiten. 

Update vom 12.08.2015: Der islamische Staat ist brutal - den Taliban ist der IS sogar zu brutal. Sie werfen der Terrormiliz Barberei vor. Die rivalisierenden Dschihadisten kämpfen schon länger um die Vorherrschaft in Afghanistan.

Update vom 11.08.2015: Die Karte mit den Plänen der IS hat für große Diskussionen gesorgt. Das sagen die User.

IS will 2020 vor Bayern stehen

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat, kurz IS, möchte ihr Herrschaftsgebiet radikal erweitern. Wie weit, verdeutlicht nun eine Karte, die im Netz kursiert. Dabei handelt es sich um keinen Fake. Mehrfach hat sich der IS öffentlich zu Eroberung Europas bekannt. So sagte der deutsche Dschihadist und IS-Kämpfer Christian Emde (alias Abu Qatadah) im Interview mit dem Publizisten Jürgen Todenhöfer: "Wir werden eines Tages Europa erobern. Nicht wir wollen, wir werden! Da sind wir uns sicher."

Die Karte zeigt: Die schwarz eingefärbten Gebiete sind die vom IS beanspruchten Gebiete. Vorbild für die geplante Expansion des Islamischen Staats sind historische Herrschaftsgebiete. So sollen alle Regionen, die im Laufe der Gesichte unter islamischer Herrschaft standen, zurückerobert werden. ISIS will diese Expansionsphase bereits 2020 abgeschlossen haben.

Wie die Karte verdeutlicht, will der IS sein Kalifat auch über einige Teile Europas ausdehnen. So wird Spanien, das Jahrhunderte lang im Mittelalter von den Mauren regiert wurde, zusammen mit Portugal wieder als "Andalus" vom IS beansprucht. Aber auch Griechenland, der Balkan sowie Österreich sollen als "Orobpa" unterworfen werden. Damit gehen die Pläne der Dschihadisten über historische Begebenheiten hinaus. Denn Österreich war nie vollständig Teil des Osmanischen Reiches. Nun will der IS aber vollenden, was bei den Belagerungen von Wien in den Jahren 1529 und 1683 scheiterte. Den Österreichern würden dann unter der Scharia Enthauptungen, Verschleierungen und Folter blühen. 

Mit dem Ziel Österreich bis 2020 zu unterwerfen, möchte der IS auch bis an die bayerische Grenze vorrücken. Allerdings: Der Karte ist nicht genau zu entnehmen, ob der IS an der Tiroler Landesgrenze halt machen will. Meldet der IS auch Herrschaftsansprüche auf Teile Bayerns an? Fraglich, ob der Islamische Staat dann nicht auch Teile Deutschlands unter seine Gewalt bringen will.

IS beansprucht gesamten Norden Afrikas

Unabhängig davon offenbart die Karte auch die Gebietsansprüche des Islamischen Staates für Afrika und Asien. Und die haben es in sich. Vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, vom Mittelmeer bis zum Äquator, will der IS den kompletten Norden Afrikas in sein Kalifat eingliedern. In einigen der Staaten die der IS bis 2020 erobern will, vor allem an der Westküste Afrikas, terrorisiert bereits die islamisch geprägte Terrormiliz "Boko Haram" die Bevölkerungen. Sie hatte bereits im März dieses Jahres dem „Islamischen Staat“ die Treue geschworen und könnte für den Feldzug ein wichtiger Verbündeter des IS sein.

Ukraine, Russland und der IS beanspruchen die Krim

Der Feldzug soll bis 2020 aber auch den gesamten Mittleren Osten sowie Teile Asiens unter die Gewalt der Dschihadisten bringen. So zeigt die Karte auch, dass der IS die Krim unter seine Kontrolle bringen möchte. Was zusätzliche Brisanz in die heikle Region bringt. Damit wird die Krim von der Ukraine, Russland und dem IS beansprucht.

Doch bis dahin kämpft der Islamische Staat um sein Herrschaftsgebiet in Syrien und Irak. 

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