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Rauch über der libyschen Stadt Bengasi.

Kämpfe seit Mittwoch

27 Islamisten von Libyscher Armee getötet

Bengasi - Die selbst ernannte Libysche Armee hat nach eigenen Angaben bei Gefechten 27 Islamisten getötet, dabei allerdings sechs eigene Männer verloren.

Bei Gefechten im ostlibyschen Bengasi haben Kämpfer der selbst ernannten Libyschen Armee des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar mindestens 27 Islamisten getötet. Auf Seiten der Armee seien sieben Kämpfer ums Leben gekommen, sagte Mohammed Hidschasi, ein Sprecher Haftars, der libyschen Nachrichtenseite Al-Wasat am Donnerstag. Bei den seit Mittwoch andauernden Kämpfen hätten Haftar-Anhänger zwei Stützpunkte gegen Angreifer der Islamistenmiliz Ansar al-Scharia verteidigt.

Die Armee von General Haftar hatte bereits am Mittwoch eine Entscheidungsschlacht um Bengasi angekündigt. Zwischen den Nationalisten und dem islamistischen Bündnis „Revolutionärer Schura-Rat“, dem die Miliz Ansar al-Scharia angehört, tobt seit Monaten ein harter Kampf um die ostlibysche Hafenstadt. Es sind die schlimmsten Auseinandersetzungen seit dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi 2011. Vergangene Woche hatten die Islamisten bei einem Großangriff dutzende Soldaten verletzt. Nun gab Haftar-Sprecher Hidschasi an, ein Lager des Schura-Rates sei erobert worden. Die islamistischen Milizionäre dementierten dies.

Am Mittwochabend hatte ein Sprecher des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi Gerüchte zurückgewiesen, Ägypten habe die Haftar-Truppen mit Luftschlägen unterstützt. Bereits Ende August soll Ägypten nach einem Bericht der „New York Times“ gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zwei Luftangriffe gegen die Islamisten in Libyen geflogen haben. Das Blatt berief sich auf vier hohe US-Beamte. Ägypten hat dies auch damals dementiert.

dpa

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