+
Flüchtlinge, die im April im Rahmen der "Mare Nostrum"-Aktion gerettet wurden.

Rettung von Bootsflüchtlingen

Italien beendet Rettungsaktion "Mare Nostrum"

Rom/Brüssel - Trotz massiver Kritik von Menschenrechtlern lässt Italien den „Mare-Nostrum“-Einsatz zur Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer auslaufen. Die Operation war nach der Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa begonnen worden.

Das gaben Innenminister Angelino Alfano und Verteidigungsministerin Roberta Pinotti am Freitag in Rom bekannt. Mit Beginn der Operation „Triton“ an diesem Samstag (1. November) unter dem Dach der EU-Grenzschutzagentur Frontex werde es einen zweimonatigen Übergang geben.

Organisationen wie Amnesty International kritisieren, das Frontex-Mandat liege nur auf der Grenzschutzsicherung und nicht darauf, Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Clinton bedankt sich per Videobotschaft - warum eigentlich?

Philadelphia - Am Mittwoch hat Hillary Clinton Geschichte geschrieben. Sie wird als erste Frau eine Kandidatin für das Präsidentenamt im Weißen Haus. Doch die Dame der …
Clinton bedankt sich per Videobotschaft - warum eigentlich?

Nach Bluttaten: CSU fordert schärferen Umgang mit Flüchtlingen

Gmund – Nach den Bluttaten in Bayern verschärft die CSU nicht nur ihre Wortwahl. Auch die Gesetze will sie ändern.
Nach Bluttaten: CSU fordert schärferen Umgang mit Flüchtlingen

Sicherheit für alle? Fünf wichtige Fragen und Antworten

München - Nach den Anschlägen bei Würzburg und in Ansbach sowie dem Amoklauf von München wird das Sicherheitskonzept unter die Lupe genommen. Was könnten die Folgen …
Sicherheit für alle? Fünf wichtige Fragen und Antworten

Terror in Echtzeit: Die Angst nimmt zu

München - Jeder muss sich selbst beruhigen - zum Beispiel mit der banalen Erkenntnis, dass deutlich mehr Verkehrs- als Terroropfer zu beklagen sind. Noch mehr hilft zu …
Terror in Echtzeit: Die Angst nimmt zu

Kommentare