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Japans Außenminister Fumio Kishida.

Flüchtlingskrise

Japan gibt 350 Millionen Dollar für Flüchtlinge aus Syrien und Irak

Tokio - Das Geld diene der Stabilisierung Syriens und des Iraks, sagt der japanische Außenminister Fumio Kishida. Das Land ist traditionell einer der größten Geberstaaten in der Entwicklungshilfe.

Japan hat seine Hilfen für syrische und irakische Flüchtlinge um 350 Millionen Dollar (322 Millionen Euro) erhöht. Das Parlament in Tokio beschloss die zusätzlichen Mittel für die Unterstützung der Bürgerkriegsflüchtlinge am Mittwoch, wie ein Sprecher mitteilte. 

Japan hatte bereits vergangenes Jahr 810 Millionen Dollar für Flüchtlinge inner- und außerhalb des Irak und Syriens bereitgestellt. Außenminister Fumio Kishida sagte am Dienstagabend vor dem Parlament, die Mittel dienten "der Stabilisierung Syriens und des Irak". Kishida kündigte an, dass Japan beim Gipfeltreffen der sieben führenden Industriestaaten dieses Jahr Themen wie "Terrorismus, den Mittleren Osten, Flüchtlinge und Binnenvertriebene" aufgreifen werde. 

Japan ist traditionell einer der größten Geberstaaten in der Entwicklungshilfe. Ein Großteil der Bevölkerung im Irak und Syrien ist vor der andauernden Gewalt ins Ausland geflohen oder innerhalb des Landes vertrieben worden. Die UN-Hilfsorganisation klagen seit Jahren über bedrohliche finanzielle Engpässe.

afp

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