Jörg Rupp.
+
Jörg Rupp, Grünen-Politiker in Baden-Württemberg.

Bei Katja Suding entschuldigt

Twitter-Affäre: Politiker Rupp kandidiert nicht 

Malsch/Stuttgart - Der baden-württembergische Grünen-Politiker Jörg Rupp zieht Konsequenzen aus seiner Twitter-Affäre. Er hatte die Hamburger FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding beleidigt.

Jörg Rupp wird sich nun doch nicht um eine Kandidatur für die baden-württembergische Landtagswahl 2016 bewerben, erklärte er am Montag und bestätigte damit einen Bericht der Bild-Zeitung. Er wolle den Landtagswahlkampf der Grünen nicht belasten. Zuvor hatte Rupp die Entscheidung in seinem Weblog bekanntgegeben. "Es wird mit ausreichend zeitlichem Abstand noch etwas dazu zu sagen sein – aber auch dazu ist es noch zu früh. Aber manche Dinge müssen auf den Tisch", schrieb er in seinem Beitrag mit der Überschrift "Konsequenzen".

Auslöser der Aufregung war ein Tweet, mit dem Rupp das Ergebnis Sudings bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg kommentiert hatte: „muss man sich mal vorstellen: mit Titten und Beinen anstatt Inhalten. #fassungslos #fdp“.

Rupp hatte sich später mehrfach für seine „verbale Entgleisung“ entschuldigt, Suding erklärte „die Sache“ für „erledigt“.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ticker zum EU-Gipfel: 27er-Union stellt Forderungen an Briten

London - Die Briten haben für einen Austritt aus der EU gestimmt. Die Folgen des Brexit klären nun die Staatschef bei einem EU-Gipfel in Brüssel. Wir berichten im …
Ticker zum EU-Gipfel: 27er-Union stellt Forderungen an Briten

Cameron-Nachfolge: Frist für Bewerber läuft ab

London - Das Rennen um die Nachfolge des britischen Premierministers David Cameron ist im vollen Gange. Bis zum Donnerstagmittag erwartet die konservative Partei die …
Cameron-Nachfolge: Frist für Bewerber läuft ab

Umstrittener Duterte tritt Präsidentenamt  

Manila - Auf den Philippinen tritt der umstrittene Wahlsieger der Präsidentenwahl, Rodrigo Duterte, am Donnerstag sein Amt an. Er hat einen kompromisslosen Kampf gegen …
Umstrittener Duterte tritt Präsidentenamt  

Ermittler soll zu mutmaßlichem NSU-Waffenbeschaffer aussagen

München - Ein Ermittler des Bundeskriminalamts soll am Donnerstag im Münchner NSU-Prozess als Zeuge über den mitangeklagten Carsten S. aussagen.  
Ermittler soll zu mutmaßlichem NSU-Waffenbeschaffer aussagen

Kommentare