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Das Bonner Palais Schaumburg.

Noch ist unklar, was mit Göring-Teppich geschieht

Berlin - Die Bundesregierung hat noch nicht über den Verbleib des „Nazi-Teppichs“ im Kanzleramt entschieden. Man sei „noch in der Entscheidungsphase“, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Berlin.

Der umstrittene Teppich aus der Sammlung von Hitler-Gefolgsmann Hermann Göring liegt ihren Angaben zufolge allerdings nicht im Berliner Regierungsviertel, sondern im Bonner Palais Schaumburg, dem zweiten Dienstsitz des Bundeskanzleramtes.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte in seiner aktuellen Ausgabe über zahlreiche Kunst- und Einrichtungsgegenstände berichtet, die die Nationalsozialisten gesammelt hatten und die teilweise noch heute in Dienststellen des Bundes Verwendung fänden. In dem Artikel war auch von einem Perserteppich aus der Sammlung Göring die Rede, der seit Jahren im Kanzleramt liege. Aus dem Bundespresseamt hieß es Mittwoch allerdings, bei dem Teppich im Palais Schaumburg handle es sich nicht um Raubkunst. Göring habe das umstrittene Stück ganz regulär gekauft.

dpa

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