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Aktivisten stellen die Köpfe der führenden Industrieländer dar: Australiens Premier Tony Abbot, Chinas Präsident Xi Jinping, Canadas Premier Stephen Harper, Russlands Präsident Vladimir Putin und Japans Premier Shinzo Abe.

Ringen um Kompromiss

China blockiert Klima-Einigung in Lima

Lima - Trotz des jüngsten Schulterschlusses beim Klimaschutz liegen China und die USA beim Klimagipfel in Lima auf Konfrontationskurs.

Während China am Samstag das vorliegende Abschlussdokument als unausgeglichen bezeichnete, mahnten die Vereinigten Staaten die über 190 Länder zu einer Zustimmung. Es geht darum, welche Kriterien für CO2-Minderungen festgelegt werden sollen. Umstritten ist auch die Frage, welchen Beitrag Entwicklungsländer leisten sollen, zu denen sich China trotz hoher Wachstumsraten zählt.

Die beiden größten CO2-Verursacher hatten kürzlich gemeinsam ihre nationalen Zusagen nachgebessert: China will unter anderem den Anteil nicht-fossiler Energie auf 20 Prozent bis 2030 steigern. Während es national wegen des Dauer-Smogs hohen Druck gibt, mehr zu tun, tut sich China mit internationalen Verpflichtungen schwer. Eigentlich soll in Lima das Gerüst für den Weltklimavertrag entstehen, aber die Debatte zeigte eine tiefe Spaltung.

Der Vertreter der chinesischen Verhandlungsdelegation schloss sich in Lima der Position der afrikanischen Länder an. Der vorliegende Textentwurf reflektiere nicht die Unterschiede zwischen Industrieländern und den Entwicklungsländern. China ist aber inzwischen für rund ein Viertel der weltweiten Emissionen verantwortlich. „Wir haben einen Stillstand“, so der chinesische Delegierte im Plenum. Dagegen warb der US-Delegationsführer für den Kompromiss. Die Zeit laufe davon.

dpa

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