Bosbach
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Wolfgang Bosbach macht sich angesichts seiner Prostatakrebs-Erkrankung keine "unrealistischen Hoffnungen"

CDU-Politiker schwer krank

Krebs: Bosbach will Ende der Legislatur erleben

Berlin - Wolfgang Bosbach hat angekündigt, sich im Kampf gegen seinen Prostatakrebs nicht mit Tabletten vollstopfen zu wollen. Es gehe bei ihm nur noch um "etwas Lebensverlängerung".

Der an Prostatakrebs leidende Unions-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach will sich im Kampf gegen seine Krankheit nicht mit Tabletten vollstopfen. "Am Anfang hieß es, die Operation kann helfen. Hat sich zerschlagen. Dann Bestrahlung. Zerschlagen. Jetzt soll ich noch mehr Tabletten nehmen. Das mache ich nicht", sagte der 61-Jährige dem Magazin "Stern". "Ich mache mir keine Hoffnungen mehr, die unrealistisch sind."

"Es geht nicht mehr um Heilung"

Bosbach sagte, bei ihm gehe es nicht mehr um Heilung, sondern nur noch um "etwas Lebensverlängerung". Dennoch sei er zuversichtlich, dass er die 2017 endende Wahlperiode zu Ende bringen werde, sagte der stellvertretende Unions-Fraktionschef.

Sein Arzt habe ihm gesagt, dies könne er "problemlos schaffen". Nach eigenen Worten probierte Bosbach auch Akupunktur, alternative Heilmethoden und angebliche taiwanesische Wundermittel aus - viel gebracht habe jedoch auch dies nicht.

afp

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