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Wladimir Putin soll im Bundestag sprechen - wenn es nach der Linksfraktion geht

Für Weltkriegsgedenkrede

Linke will Putin in Bundestag einladen

Berlin - Für eine Gedenkrede am Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs: Die Linksfraktion hat vorgeschlagen, Wladimir Putin in den Bundestag einzuladen - und ist damit auf Kritik gestoßen

Der Vizechef der Linksfraktion, Wolfgang Gehrcke, hat vorgeschlagen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einer Gedenkrede am 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in den Bundestag einzuladen. „Der Bundestag sollte mit einer vernünftigen Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus einen Beitrag zur Verbesserung der Beziehungen zu Russland leisten“, sagte er mit Blick auf den 8. Mai dem Berliner „Tagesspiegel“ (Freitag). „Ich schlage vor, Putin aus diesem Anlass in den Bundestag einzuladen, damit er die Gedenkrede halten kann.“ Im Gegenzug könne Bundespräsident Joachim Gauck nach Russland reisen.

Bei seinen grünen Oppositionskollegen wie der Koalition stieß Gehrcke auf Ablehnung. Der außenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Omid Nouripour, fände es sinnvoll, wenn der Gedenkredner darauf hinweisen würde, dass „wir gerade der Roten Armee viel zu verdanken haben“, wie er der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Online) sagte. „Aber das sollte jemand sein, der glaubhaft das Völkerrecht achtet.“ Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz (CDU) sagte: „Ich halte das für eine absurde Idee. Das Ziel ist, die russische Aggression in der Ukraine reinzuwaschen.“

dpa

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