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Angela Merkel gewinnt dazu, Sigmar Gabriel verliert: Das ergibt der neue "Stern-RTL-Wahltrend".

Wahltrend-Umfrage zeigt

Merkel gewinnt wieder an Popularität

Berlin - Ungeachtet der anhaltenden Kontroversen um die Flüchtlingspolitik kann Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem neuen "Stern-RTL-Wahltrend" zufolge ihre Beliebtheit wieder steigern.

Wenn die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte, würden sich jetzt 50 Prozent der Wahlberechtigten für Angela Merkel entscheiden, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage. Das ist der bislang höchste Wert, den die Regierungschefin bei der Umfrage in diesem Jahr erzielt hat.

Die Union kann den Angaben zufolge aus diesem Sympathiezuwachsallerdings kein Kapital schlagen: Die CDU/CSU liegt weiterhin bei 35 Prozent. Die SPD verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommt auf 23 Prozent, während die Grünen um einen Punkt auf elf Prozent klettern. Die Linke büßt einen Punkt ein und kommt auf neun Prozent. Die rechtspopulistische AfD dagegen kann sich um einen Punkt verbessern und erreicht wieder zehn Prozent. Die FDP bleibt bei sechs Prozent, den selben Wert erreichen die sonstigen Parteien zusammen. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 33 Prozent.

Merkel gewinnt dazu, Gabriel verliert

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnt Merkel im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu, während SPD-Chef Sigmar Gabriel einen Punkt verliert. Mit ihren 50 Prozent liegt Merkel damit 37 Prozentpunkte vor Gabriel, den sich nur noch 13 Prozent als Kanzler wünschen. Für ihn würden 36 Prozent der SPD-Anhänger stimmen, für Merkel allerdings 38 Prozent.

In einer weiteren Umfrage des Forsa-Instituts für das Hamburger Magazins "Stern" sprach sich eine klare Mehrheit von 65 Prozent für ein Verbot der NPD durch das Bundesverfassungsgericht aus. Gegen ein Verbot der Rechtsextremen wandten sich 27 Prozent der Befragten.

Für den Wahltrend befragte das Forsa-Institut vom 29. Februar bis 4. März 2016 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, für die NPD-Umfrage 1001 Menschen.

AFP

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