Westbalkankonferenz
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Kanzlerin Merkel mit den anderen Mitgliedern der Westbalkankonferenz.

„Europäische Perspektive“

Merkel macht Balkan-Staaten Hoffnung

Berlin - Deutschland will die teils miteinander zerstrittenen Staaten auf dem westlichen Balkan näher an die Europäische Union (EU) heranführen.

Bei einer Konferenz mit den Regierungschefs aus den sieben Nachfolgestaaten Jugoslawiens sowie aus Albanien bekannte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag ausdrücklich zur „europäischen Perspektive“ all dieser Länder.

In einer gemeinsamen Erklärung heißt es: „Alle Staaten des Westlichen Balkans werden die Möglichkeit haben, der Europäischen Union beizutreten, wenn sie die Beitrittsvoraussetzungen erfüllen.“ Konkrete Zusagen gab es aber nicht. Die Teilnehmer stimmten auch überein, dass in der Region weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität ergriffen werden müssten.

Teilnehmer des Treffens waren Albanien, Bosnien-Herzegowina, das Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien. Davon sind Kroatien und Slowenien bereits Mitglieder der EU. Die anderen Staaten sind bei ihren Bemühungen um eine Aufnahme in den 28er-Club unterschiedlich weit. Besonders zwischen Serbien und seiner ehemaligen Provinz Kosovo gibt es Konflikte.

dpa

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