Sie war freundlich, aber ...

Merkel an Pommes-Bude: Imbiss-Mann berichtet von Fauxpas

Brüssel - Wenn die Kanzlerin statt Hummer und Häppchen zu Pommes von der Fritten-Bude greift, dann ist das schon eine Schlagzeile wert. Am Rande des EU-Gipfels in Brüssel unterlief Angela Merkel dabei aber ein Fauxpas.

Mit entspanntem Gesichtsausdruck schlendert die deutsche Regierungschefin in Richtung Frittenbude. In ihren Wintermantel gehüllt, sieht man die Bundeskanzlerin an dem Imbissstand „Maison Antoine“ mitten in Brüssel.

Ein Reporter des belgischen Senders ITV News filmte die Szene und zeigte der Welt auf Twitter, wie sich Merkel dem Pommes-Genuss hingibt.

Auch der Imbiss selbst präsentierte der Netz-Gemeinde Bilder des hohen Besuchs.

Visite de Angela Merkel. 󾍇

Posted by Maison Antoine on Freitag, 19. Februar 2016

"Frau Merkel bestellte selber: Sie war freundlich, fragte mich in Englisch, welche Soße die beste sei", sagte Antonio Del Vecchio (39), der die Gäste an dem Imbiss bedient, nun gegenüber der "Bild".

Zusammen mit ihren Bodyguards hatte die Kanzlerin am Freitagabend eine Verhandlungspause beim EU-Gipfel genutzt, um sich auf volkstümliche Art zu stärken.

So entspannt diese Brüsseler Pommes-Pause der Power-Frau aus Berlin aussieht - ohne einen kleinen Fauxpas ging Merkels Griff die Pommes-Tüte anscheinend nicht ab. Denn Antonio Del Vecchio erzählte auch, dass die Kanzlerin bei einer Gesamt-Rechnung von 49,20 Euro lediglich auf 50 Euro aufrundete. Ein jämmerliches Trinkgeld, möchte man sagen.

Immerhin: Wenn sie wieder in Brüssel sei, werde sie wieder beim Imbissstand "Maison Antoine" vorbeischauen, soll die Kanzlerin dem Mann von der Frittenbude versprochen haben.

js

Rubriklistenbild: © Maison Antoine/Facebook

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Personenkult“: Scharfer Gegenwind für Merkel

Jena - Wenige Tage vor dem CDU-Parteitag muss sich Angela Merkel heftiger Kritik aus der ostdeutschen Parteibasis erwehren. Am Ende bekommt sie trotzdem Standing …
„Personenkult“: Scharfer Gegenwind für Merkel

Drei Länder - drei Wahlen: Europa vor Rechtsruck?

München - Drei europäische Staaten stehen vor wegweisenden Wahlen. Sowohl in Österreich als auch in Italien und Frankreich könnten Rechtspopulisten vorpreschen. Eine …
Drei Länder - drei Wahlen: Europa vor Rechtsruck?

Kommentar zu Hollande: Der Gescheiterte

Frankreichs Staatschef François Hollande will nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidieren. In seinem Lager sorgt das für Erleichterung - aber auch für große …
Kommentar zu Hollande: Der Gescheiterte

Bayerns Staatsanwaltschaft richtet eine Extremismus-Stelle ein

München - Bayerns Staatsanwaltschaft richtet eine Extremismus-Stelle ein – auch um dem überlasteten Generalbundesanwalt zu helfen. 
Bayerns Staatsanwaltschaft richtet eine Extremismus-Stelle ein

Kommentare